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Kehrt in die KSC-Mannschaft zurück: Enrico Valentini.Foto: Wittek
Kehrt in die KSC-Mannschaft zurück: Enrico Valentini.Foto: Wittek
11.09.2015

KSC nach dem 0:6-Debakel in der Pflicht

„Vergessen machen“ möchten Markus Kauczinski und seine Mannschaft das 0:6-Debakel, das die Wildparkprofis vor zwei Wochen in Braunschweig erlebten. „Wir wissen“, formuliert der Karlsruher Cheftrainer Selbstkritik, „das war keine gute Leistung.“ Umso mehr seien seine Schützlinge im Heimspiel gegen den FC Union Berlin „in der Pflicht.“

Dass die Wiedergutmachung eigentlich nur mit einem Sieg und drei Punkten gegen die Gäste aus der Bundeshauptstadt erfolgen kann, sieht Jens Todt nicht so. Kapitän und Torhüter Dirk Orlishausen und seine Vorderleute müssten in erster Linie „eine richtig gute Leistung abliefern“, fordert der Sportdirektor des Karlsruher SC, „einen richtig guten Auftritt hinlegen, ein anderes Gesicht zeigen.“ Die Mannschaft müsse klar machen, dass Braunschweig ein Ausrutscher war.

Die Gäste aus der Bundeshauptstadt haben sich am 31. August – nach fünf Spielen ohne Sieg – von Trainer Norbert Düwel getrennt und am 2. September Sascha Lewandowski die sportliche Verantwortung übertragen. Die Berliner haben bisher viermal unentschieden gespielt (gegen Düsseldorf, Kaiserslautern, 1860 München und Leipzig) sowie eine Niederlage kassiert (3:4 in Sandhausen) und kommen keineswegs als Punktelieferant in den Wildpark.

Das weiß auch Markus Kauczinski. Er rechne mit einem harten Kampf, sagte der KSC-Coach gestern. „Wir müssen in die Zweikämpfe kommen. Aggressivität wird wichtig sein.“

Wie seine Startelf für das dritte Heimspiel dieser Saison aussehen wird, ließ er gestern – wie immer – noch weitestgehend offen. Nur rechts hinten, „darauf lege ich mich fest“, wird Enrico Valentini anstelle von Grischa Prömel verteidigen. Weitere Änderungen gegenüber dem Spiel in Braunschweig könnten auch links hinten (Dennis Kempe anstelle von Ylli Sallahi) sowie im defensiven und/oder offensiven Mittelfeld erfolgen.

Mögliche KSC-Aufstellung:

Orlishausen – Valentini, Gulde, Mauersberger, Kempe (Sallahi) – Meffert, Peitz – Torres, Yamada (Barry), Gouaida – Hoffer