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24.10.2015

KSC siegt mit 2:0 gegen Kaiserslautern - Gästefans zünden Pyros

Karlsruhe. Der Karlsruher SC hat seinen Aufwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga eindrucksvoll fortgesetzt. Die Badener schlugen am Samstag in einem intensiven Südwest-Derby den 1. FC Kaiserslautern verdient mit 2:0 (1:0) und stehen nun mit 15 Zählern punktgleich mit den Pfälzern im Tabellenmittelfeld. Dimitrij Nazarov brachte den in allen Belangen überlegenen KSC per Foulelfmeter in Führung (45.+1 Minute), Grischa Prömel traf vor 22 932 Zuschauern zum 2:0 (48.). Der KSC blieb damit im fünften Spiel nacheinander ungeschlagen, bei den Gästen erhielt die Aufbruchstimmung unter dem neuen Trainer Konrad Fünfstück mit der zweiten Niederlage in Serie einen herben Dämpfer.

«Entscheidend ist, es war ein richtig guter Auftritt», sagte KSC-Trainer Markus Kauczinski. Seine Mannschaft habe schon zuletzt beim 1:0 bei 1860 München nur wenige Chancen des Gegners zugelassen, gegen Kaiserslautern seien es noch weniger gewesen. «Und auch die Leistung nach vorne wird immer besser. Ich glaube, das war ein hochverdienter Sieg», erklärte Kauczinski.

Sein Torwart Dirk Orlishausen glaubt, dass die Karlsruher ihre Leichtigkeit aus der vergangenen Saison wiedergefunden haben, als sie nur knapp den Bundesliga-Aufstieg verpasst hatten. «Wir haben fünfmal nicht verloren und zweimal zu Null gespielt, das ist gut für die Moral», meinte er. Dagegen war sein Lauterer Pendant Marius Müller verärgert. «Wir wollten hier mit breiter Brust auftreten, das ist uns in keiner Minute gelungen», schimpfte der FCK-Keeper.

Kaiserslautern war in der spielerisch nicht hochklassigen Partie nur in der Anfangsphase ebenbürtig, leistete sich dann aber zu viele Ballverluste. Karlsruhe kam immer besser ins Spiel. Vor dem 1:0 sah Schiedsrichter Knut Kircher ein Foul von Sascha Mockenhaupt an KSC-Stürmer Erwin Hoffer, Nazarov verwandelte den umstrittenen Strafstoß sicher. Prömel sorgte mit einem satten Fernschuss für die Entscheidung. Lautern drängte danach zwar auf den Anschlusstreffer, war aber kaum torgefährlich und spielerisch zu schwach.