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Der Karlsruher SC steht kurz vor seinem ersten Punktspiel 2016.
Der Karlsruher SC steht kurz vor seinem ersten Punktspiel 2016. © dpa
27.01.2016

KSC steht direkt vor heißer Vorbereitungsphase fürs erste Punktspiel 2016

Am Donnerstag Nachmittag, nach zweieinhalb Tagen Erholung vom Trainingslager, startet für die KSC-Spieler die heiße Phase in der Vorbereitung auf das erste Punktspiel 2016. Die Karten werden vor der Hausaufgabe gegen den FSV Frankfurt (Sonntag, 7. Februar, 13.30 Uhr) sicher nicht völlig neu gemischt. In der Startelf gegen die Hessen sind zehn Tage vor dem Anpfiff jedoch einige Positionen noch offen.

Sportdirektor Jens Todt jedenfalls hat in Benahavis einen „großen Konkurrenzkampf“ ausgemacht, aber trotzdem auch eine „ausgezeichnete Stimmung.“

Da mittlerweile beide Torhüter ihre Verträge bis 2018 verlängert haben, darf man gespannt sein, wen Markus Kauczinski in eineinhalb Wochen zwischen die Pfosten stellt: Dirk Orlishausen oder René Vollath? Und wem schenkt der Cheftrainer in der Viererabwehrkette rechts sein Vertrauen: Sascha Traut oder Enrico Valentini? Im defensiven Mittelfeld stellt sich die Frage nach dem Partner von Gaetan Krebs. In erster Linie kommen Jonas Meffert und Grischa Prömel dafür in Betracht. Weil Hiroki Yamada auf der linken Außenbahn immer noch nicht zu seiner Bestform gefunden hat, ist auch der Japaner unter Druck geraten – durch Mohamed Gouaida (Kauczinski: „Er hat einen Schritt nach vorne gemacht“). Außerdem testete der KSC-Coach auf dieser Position in den Vorbereitungsspielen gegen den rumänischen Erstligisten CS „Pandurii-Lignitul“ Târgu Jiu (1:0) und den SC Freiburg (1:0) auch seinen wohl vielseitigsten Spieler, Enrico Valentini.

Alle anderen Startplätze sind wohl schon vergeben. Auf der „Zehn“ z.B. hat Boubacar Barry Dimitrij Nazarov ins zweite Glied verdrängt, und in der Sturmspitze hat sich Dimitris Diamantakos etabliert.

Trotzdem wird der KSC-Coach am Samstag beim Ligakonkurrenten Greuther Fürth (13.30 Uhr), gegen den die Wildparkprofis ihr fünftes und letztes Vorbereitungsspiel bestreiten, noch einmal alle für den Neustart infrage kommenden Spieler zum Einsatz bringen. Der Konkurrenzkampf darf jetzt nicht abflachen.

Hinter den Kulissen arbeitet Jens Todt derweil daran, den Vertrag mit Dennis Kempe (29/seit 2011 beim KSC) zu verlängern und Pierre Fassnacht (20/KSC II) über den 30. Juni hinaus zu binden. Außerdem steht die Verpflichtung des von griechischen Erstligisten Olympiakos Piräus nur ausgeliehenen Dimitris Diamantakos auf der Agenda des Sportdirektors. Und auf die fast schon obligatorische Frage nach dem Trainer, der am 1. Juli die Nachfolge von Markus Kauczinski antreten soll, sagt Todt: „Ich hoffe, wir haben diesbezüglich in wenigen Wochen Klarheit.“