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Alexander Iashvili und der Karlsruher SC gehen ab der kommenden Saison getrennte Wege. Foto: dpa
Alexander Iashvili und der Karlsruher SC gehen ab der kommenden Saison getrennte Wege
04.06.2012

KSC und Alexander Iashvili nehmen Stellung zu Vertragsituation

Karlsruhe. Hatte der KSC seinem bisherigen Kapitän ein Vertragsangebot für die dritte Liga unterbreitet oder nicht? Das ist die Frage, die am Wochenende wilde Spekulationen rund um den Wildpark ausgelöst hatte. Aus diesem Grund sahen sich der Verein und der georgische Nationalspieler dazu verpflichtet die Vertragssituation aufzuklären.

Umfrage

Ist der Abgang von Alexander Iashvili ein großer Verlust für den KSC?

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„Iashi bringt eine Menge an sportlicher und menschlicher Klasse mit und hat immer alles für den KSC gegeben. Entsprechend war es keine einfache Entscheidung für uns – und entsprechend war dieser Punkt etwas, den wir intern ausführlich diskutiert haben und für den wir uns auch die notwendige Zeit nehmen mussten“, erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer.

„Es waren für uns mehrere Dinge abzuwägen. Dazu zählt auch, wie der Kader in seiner Gesamtstruktur aussehen soll und welche Spieler bereits verpflichtet wurden. Hier spielt natürlich auch die Vertragsdauer eine Rolle. Dies haben wir auch so nach außen kommuniziert“, so Kreuzer weiter.

„Wir haben uns mit dem Spieler und seinem Berater über die Möglichkeiten ausgetauscht. Es gab aber, das nochmals zur Klarstellung, am Ende kein konkretes Angebot.“

„Das war mir wichtig. Es ist absolut in Ordnung, wenn es verschiedene Vorstellungen gibt. Ich habe hier eine richtig schöne Zeit gehabt und bin dem Verein sehr dankbar“, so Alexander Iashvili. „Ich nehme viele positive Erinnerungen mit.“

Der Verein selbst wird Alexander Iashvili, der seit 2007 für den KSC spielte, noch einmal entsprechend verabschieden. „Das hat Iashi sich mehr als verdient“, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. „Wir werden mit ihm gemeinsam einen entsprechenden Rahmen suchen und finden, damit er den KSC und die Zeit hier bei uns in positiver Erinnerung behält.“