KSC verkauft Sitzschalen für guten Zweck

Karlsruhe. Der Karlsruher SC verkauft die Sitzschale der alten Haupttribüne als Souvenir an seine Fans. Der Stückpreis beträgt – angelehnt an das Gründungsjahr des Fußball-Zweitligisten – 18,94 Euro. Dauerkarteninhaber haben ein Vorkaufsrecht, ab Freitagmittag gehen die verbleibenden Sitzschalen dann in den freien Verkauf. Die Einnahmen fließen zu 100 Prozent in ein soziales Projekt, das der KSC gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe auswählen wird.

Die bunt gehaltene Haupttribüne war 28 Jahre lang wesentlicher Bestandteil des Wildparkstadions, das derzeit komplett umgebaut wird. Vor einigen Wochen wurden die Abrissarbeiten an ihr gestartet. Ab dem nächsten Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 23. Januar kommt übrigens die neue Osttribüne zum Einsatz.

Unterdessen gab der KSC bekannt, dass er die im Sommer auslaufenden Verträge mit Torhüter Marius Gersbeck, Verteidiger Christoph Kobald, Mittelfeldspieler Lukas Fröde und Offensivmann Kyoung-rok Choi gerne verlängern würde. „Diesen Spielern liegen seit Wochen Vertragsangebote vor“, sagte Sportchef Oliver Kreuzer. „Man kann es sich im Corona-Kontext ja denken, dass das keine Angebote sind, bei denen der Spieler ‚Hurra‘ schreit. Sie haben um Bedenkzeit gebeten.“ Die Ligazugehörigkeit sei für „viele Spieler ganz, ganz wichtig“.

Über mögliche personelle Verstärkungen in diesem Winter sagte Kreuzer: „Es gibt Wünsche und Ideen, und wir könnten uns vorstellen, auf der einen oder anderen Position etwas zu tun. Ein Transfer jetzt könnte auch ein Vorgriff auf die neue Saison sein. Aber das gibt momentan einfach der Geldbeutel nicht her.“ In der Tabelle belegt der KSC nach 15 Spielen Rang acht.