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Abschied  aus Karlsruhe:  Lars Stindl.
Abschied aus Karlsruhe: Lars Stindl. © GES
21.02.2010

KSC verliert und Trainer Schupp muss auf Tribüne

KARLSRUHE. Der zweite Heimsieg der Saison gibt dem FSV Frankfurt neue Hoffnung im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga. Mit dem 2:1 (1:1) am Sonntag gegen den Karlsruher SC verbesserten sich die Hessen wieder auf den Relegationsplatz 16 und bauten die Serie ungeschlagener Spiele auf vier Partien aus. Für den KSC beginnt nun wieder das Rechnen und Zittern.

Vor 4598 Zuschauern trafen Alexander Klitzpera (13. Minute) und Jürgen Gjasula (68.) für den FSV. Die Karlsruher konnten den Schwung vom 2:0 im Nachholspiel gegen 1860 München nicht mitnehmen. Die Fürhung nach einem verwandelten Foulelfmeter von Lars Stindl hielt nur drei Minuten. KSC-Trainer Markus Schupp erlebte das Ende der Partie wegen Meckerns von der Tribüne aus.

Frankfurt musste kurzfristig umdisponieren. Kapitän Sead Mehic zog sich beim Aufwärmen einen Faserriss in der Wade zu und fehlte wie der gelb-gesperrte Innenverteidiger Markus Husterer. Pekka Lagerblom als Mehic-Vertreter hielt nur 40 Minuten durch. Eine Hüftzerrung zwang ihn zur Aufgabe.

Der KSC startete gut und ging durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung. Alexander Voigt hatte Chrisantus unfair behindert. Der FSV antwortete prompt, nach einem Eckball köpfte Klitzpera ungehindert ein. Christian Demirtas verpasste die erneute KSC-Führung (31.). Die Hessen erhöhten nach dem Wechsel den Druck. Vlad Munteanu (53.) und Cidimar (54.) vergaben. Besser machte es Gjasula, der nach dem besten Angriff zum 2:1 einköpfte. Munteanu (73.) und Sascha Mölders (84.) hätten erhöhen können. dpa