MRI_8757.jpg Fahnenträger KSC
Der Karlsruher SC will im ersten Heimspiel im Jahr 2018 gleich die Weichen in Richtung Aufstieg stellen. 

KSC will Wiederaufstieg schaffen - Auftakt gegen Unterhaching

Karlsruhe (dpa) – Trotz enger finanzieller Spielräume versucht der Karlsruher SC weiter den direkten Wiederaufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga zu stemmen. «Wir haben sehr intensiv und gut trainiert. Wir haben zwei sehr gute Testspiele absolviert. Jetzt hoffen wir, dass wir das, was wir uns erarbeitet haben, auch auf den Platz bekommen», sagte Trainer Alois Schwartz vor der Heimpartie gegen die SpVgg Unterhaching am Samstag (14.00 Uhr/SWR).

Gelingt dem Karlsruher SC noch der Aufstieg in Liga 2?
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Rechtsverteidiger Matthias Bader muss wegen einer Gelbsperre allerdings zuschauen. Auch auf die für die Rückrunde erhoffte Verstärkung für den Offensivbereich müssen Trainer und sportliche Leitung verzichten. Im Gegenteil: Nach Oskar Zawada und Oguzhan Aydogan hegt auch Verteidiger Severin Buchta Abwanderungsgedanken.

Auch in der Vorbereitung lief für den Tabellen-Achten der 3. Fußball-Liga nicht alles nach Plan. Auf ein im spanischen Wintercamp in Rota getestetes, offensiveres Spielsystem verzichtete Schwartz schon bald wieder. «Wir haben mal ein anderes System gespielt, das hat in der Kürze der Zeit nicht hingehauen», räumte er ein.

Ausgeschlossen ist ein Sprung zurück in die Spitzengruppe dennoch nicht: In den 20 Wochen unter der Führung von Schwartz hortete der KSC zuletzt 25 Zähler bei nur zwei Niederlagen und ist nur noch sechs Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Ein Nachholspiel in Osnabrück könnte die Situation weiter verbessern. Über die 16 (1. FC Magdeburg) beziehungsweise 14 Punkte (SC Paderborn) entfernten direkten Aufstiegsplätze allerdings reden in Karlsruhe nach wie vor nur die größten Optimisten.