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Grischa Prömel (rechts) wird wohl wieder in der KSC-Startelf stehen. Foto: von Erichsen

KSC will den nächsten Schritt machen

Karlsruhe. Als „Schlechtwetterperiode“ hatte Sportdirektor Jens Todt die ersten zwei Wochen der neuen Saison bezeichnet, in denen sich der Karlsruher SC zwei Punktspielniederlagen einhandelte und beim Oberligisten Reutlingen ein blamables Pokal-Aus. Ob der 2:1-Sieg der Wildparkprofis beim FSV Frankfurt vor acht Tagen nur – um im Bild zu bleiben – ein „Zwischenhoch“ war, oder die Schützlinge von Markus Kauczinski den Fußballhimmel in den Farben blau und weiß zumindest mittelfristig stabilisieren können, wird man heute sehen. Um 13.00 Uhr ist der noch sieglose Aufsteiger und Tabellenletzte MSV Duisburg am Adenauerring zu Gast.

„Wir haben in Frankfurt einen guten Auftritt hingelegt“, blickte der Karlsruher Cheftrainer auf das wichtigen Erfolgserlebnis am Bornheimer Hang zurück, „und den ersten Schritt gemacht.“ Denn nach dem Verlust von drei Stammspielern – Yabo (RB Salzburg), Max (FC Augsburg) und Hennings (Burnley FC) – und mit inzwischen einem halben Dutzend Neuverpflichtungen, „sind wir am Beginn einer Entwicklung“, erklärt der KSC-Coach. „Wir müssen weg kommen vom vergangenen Jahr.“ Nicht nur die Öffentlichkeit soll, kann und darf seine Mannschaft nicht an Tabellenplatz drei messen. Auch für ihn und seine Schützlinge gilt: „Davon müssen wir uns frei machen.“ Diesbezüglich scheint der KSC schon recht weit zu sein. Denn einerseits sagt Kauczinski, zwar: „Wir wollen gegen Duisburg gewinnen“, fügt aber auch folgende Formulierung hinzu: „Wir haben richtig Bock, ein gutes Spiel zu machen und die drei Punkte hier zu behalten.“

Mit einem ähnlich umfangreichen Personalumbau in der Karlsruher Startelf wie in Frankfurt (sieben Änderungen) ist gegen Duisburg nicht zu rechnen.

Wahrscheinlich hätte Kauczinski sogar die beim FSV erfolgreiche Anfangsformation aufgeboten. Jan Mauersberger muss jedoch wegen einer Knieprellung mit Einblutung passen. An seiner Stelle kehrt Daniel Gordon in die Innenverteidigung zurück.

Mögliche KSC-Aufstellung:

Orlishausen – Prömel, Gordon, Gulde, Sallahi – Meffert, Peitz - Torres, Barry, Yamada – Hoffer