KSC will die Spannung hochhalten

Jens Todt geht davon aus, dass der Karlsruher SC die Zweitliga-Saison nicht austrudeln lässt. „Das Trainingsniveau ist hoch, der Spaß ist da“, sagte der Sportdirektor des KSC vor der Partie beim VfL Bochum (18.30 Uhr/Sky). Sein Heimspiel gegen Bochum hat der KSC am 6. November 2015, ebenfalls an einem Freitag, mit 3:0 gewonnen.

Die damaligen Torschützen, Dimitris Diamantakos, Hiroki Yamada und Boubacar Barry laufen heute von Beginn an auf. Zudem kehrt Gaetan Krebs nach abgelaufener Gelb-Sperre in die Startelf zurück. Im rechten Mittelfeld bekommt Manuel Torres wieder den Vorzug gegenüber Mohamed Gouaida – darauf legte sich Trainer Markus Kauczinski gestern fest. Grischa Prömel handelte sich beim 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg mit seiner fünften Gelben Karte eine Pause ein. Dennis Kempe ist noch verletzt. „Der VfL hatte sehr starke Phasen in dieser Saison, zeigte aber auch Schwächen“, sagt Kauczinksi über den Tabellenfünften. „Insgesamt hat es nicht ganz nach vorne gereicht.“ In welcher Phase sich die Gastgeber aktuell befinden, werde man heute sehen. Gerüchte, wonach er nächste Saison den TSV 1860 München trainiert, wollte Kauczinski nicht kommentieren. „Nein! Das treibt ja Blüten in jede Richtung „und betrifft nicht nur mich“, sagte er nur. Auch die Frage, wer von Spielern wechselt, kommt auf. Diamantakos nach England? Enrico Valentini nach Nürnberg? Manuel Gulde nach Freiburg? Jonas Meffert zurück nach Leverkusen? In den meisten Fällen, in denen es einen Festpreis gibt, ist ein Datum festgeschrieben, bis zu dem die Entscheidung gefallen sein muss. Insofern ist spannend, was sich zum Beispiel bis zum 30. April tut.

Mögliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini, Thoelke, Gulde, Sallahi – Krebs, Meffert – Torres, Barry, Yamada – Diamantakos.