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Der KSC will am Samstag im Wildparkstadion gegen FC Energie Cottbus siegen und an der Tabellenspitze dran bleiben.  Foto: PZ-Archiv 

KSC will seinen Lauf daheim gegen Cottbus fortsetzen

Karlsruhe. Drei Spiele – drei Siege: Der Fußball-Drittligist Karlsruher SC hat derzeit das, was man gerne als Lauf bezeichnet. Und der soll nach den Erfolgen beim VfL Osnabrück (1:0), gegen den KFC Uerdingen (2:0) und am Mittwoch in Aalen (3:1) noch nicht zu Ende sein. Am heutigen Samstag (14 Uhr) ist der Aufsteiger FC Energie Cottbus im Wildparkstadion zu Gast und KSC-Trainer Alois Schwartz sagt: „Wir sind gegen Uerdingen gut reingekommen in die Englische Woche. Gegen Cottbus wollen wir gut aus der Englischen Woche rauskommen.“ Also mit einem weiteren Sieg.

Dabei haben die Gäste aus der Lausitz den Vorteil, dass sie ausgeruht anreisen, weil sie unter der Woche kein Spiel hatten. Die Hausaufgabe des FCE gegen Halle wurde auf Mittwoch, 10. Oktober, verschoben. Der KSC hingegen muss im dritten Spiel innerhalb von acht Tagen noch einmal alle Körner zusammenkratzen und raushauen, um seine Englische Woche mit der vollen Punktausbeute „vergolden“ zu können, wie Rechtsverteidiger Marco Thiede nach dem Sieg in der Ostalb Arena sagte. Positive „Nebenwirkung“ eines „Dreiers“ gegen Cottbus wäre die Verbesserung der bisher eher bescheidenen Heimbilanz des KSC (ein Sieg, zwei Unentschieden, eine Niederlage).

„Cottbus hat anfangs gut gepunktet“, beschreibt Alois Schwartz den Saisonverlauf Brandenburger, „ist zuletzt aber ein bisschen in ein Loch gefallen.“ Konkret: Der FCE ist seit sechs Spielen ohne Sieg und hat seine letzten drei Auswärtsspiele verloren. Geht es nach dem KSC, soll die Mannschaft des temperamentvollen Trainers Claus-Dieter „Pele“ Wollitz (53) natürlich auch im Wildparkstadion leer ausgehen. Doch Schwartz warnt: „Das ist eine lauffreudige und aggressive Mannschaft.“ Vor allem auf deren pfeilschnellen Mittelstürmer Streli Mamba – bisher drei Tore - müssen die Gastgeber achten.

Ob und wenn ja, wie der Karlsruher Cheftrainer auf den etwaigen Kräfteverschleiß bei seiner Mannschaft reagiert, bleibt abzuwarten. Die Wildparkprofis stehen gut im Saft und kamen unverletzt aus Aalen zurück. Deshalb ist auch gegen Cottbus eher mit der zuletzt erfolgreichen Startelf zu rechnen. Denn von den zuletzt ausgefallenen Spielern Justin Möbius (Gürtelrose), Martin Röser (Hüfte) und Saliou Sané (Oberschenkel) steht am ehesten der letztgenannte wieder zur Verfügung.

Mögliche KSC-Aufstellung:

Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Choi, Stiefler, Wanitzek, Lorenz – Fink, Pourié