nach oben
Grund zum Jubeln hatte der KSC: Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Rainer Scharingergab es den ersten Heimsieg - und das gegen den Aufstiegskandidaten MSV Duisburg. © dpa
11.03.2011

KSC wird Favoritenschreck: 3:1-Sieg gegen Duisburg

KARLSRUHE. Der Karlsruher SC kommt in Fahrt und entpuppt sich als Favoritenschreck. Der MSV Duisburg dagegen hat nach der 1:3-Niederlage gegen die Badener seine Aufstiegschancen in der 2. Fußball-Bundesliga fast schon verspielt. Die Duisburger hätten gewarnt sein sollen, denn schon beim VfL Bochum hat sich der KSC mit einem 1:1 als wieder erstarkter Gegner präsentiert.

Bildergalerie: KSC gewinn 3:1 gegen Aufstiegskandidat MSV Duisburg

Pokalfinalist Duisburg verlor am Freitag nach einer schwachen Leistung mit 1:3 (0:2) beim abstiegsbedrohten Karlsruher SC und kassierte fünf Tage nach dem 1:2 gegen Schlusslicht Arminia Bielefeld die nächste Pleite. Dagegen konnte der KSC mit dem ersten Dreier unter seinem neuen Trainer Rainer Scharinger den Relegationsplatz bei dessen Heimdebüt wieder verlassen.

Bildergalerie: Gut gespielt und fast gewonnen: KSC holt ein 1:1 beim Aufstiegskandidat VfL Bochum

Die Tore für die kämpferisch verbesserte Elf erzielten Neuzugang Andrei Cristea (18. Minute), Alexander Iaschwili per Foulelfmeter (24.) und Stefan Müller (86.). Für den MSV traf Goran Sukalo (73) zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss.

«Der Sieg tut der Mannschaft unheimlich gut, denn er bringt auch die Sicherheit wieder zurück», sagte Scharinger nach seinem Heimdebüt. «Das ist aber nur ein kleiner erster Schritt. Die Aufgabe bleibt weiter sehr schwer, da lasse ich mich auch von diesem schönen Erfolg nicht blenden.»

Hatte der KSC in den vergangenen Spielen in der Schlussphase immer einen Einbruch erlebt und durch späte Gegentreffer mögliche Punkte verschenkt, wie zuletzt in Bochum, so blieb den KSC-Fans im Wildparkstadion dieses schmerzliche Erlebnis am Freitag erspart. Und schon keimt wieder Hoffnung auf bei den Badenern. Im Abstiegskampf musste Rot-Weiß Oberhausen eine 1:2-Heimniederlage gegen Aufstiegskandidat Erzgebirge Aue hinnehmen, während der FC Ingolstadt überraschend auswärts bei FSV Frankfurt mit 2:1 gewonnen hat.

Vor 13.385 Zuschauern im Wildparkstadion fanden die Gäste lange nicht ins Spiel und hatten bis auf Sukalos Kopfballtreffer kaum eine Torchance. Dagegen traten die Gastgeber unter Scharinger deutlich aggressiver auf als unter Vorgänger Uwe Rapolder. Während der zweiten Hälfte musste der KSC wegen einiger Probleme der jungen Abwehr kurzfristig um den Erfolg bangen, ehe Müller alles klar machte. dpa