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Versprüht Optimismus: KSC-Coach Jörn Andersen sieht den Karlsruher SC beim FSV Frankfurt in der Favoritenrolle. © dpa
Eine gute und eine schlechte Nachricht hat KSC-Coach Jörn Andersen für Mittelfeldspieler Matthias Cuntz. Der kehrt nach einer Gelbsperre wieder in den Kader zurück, soll aber nicht in der Startelf stehen. © dpa
24.02.2012

KSC-Coach: Beim FSV Frankfurt "erstmals Favorit"

Karlsruhe. Mit einem Sieg beim direkten Konkurrenten FSV Frankfurt will der Karlsruher SC einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller der 2. Fußball-Bundesliga machen. Dabei steht die Partie bei den ebenfalls abstiegsbedrohten Hessen für den KSC am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) unter zuletzt ungewohnten Vorzeichen.

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«Wir gehen zum ersten Mal in der Rückrunde als Favorit ins Spiel, weil die 1:6 verloren haben und wir in den letzten Spielen erfolgreich waren», sagte KSC-Trainer Jörn Andersen am Freitag. Denn während der FSV im Derby gegen Tabellenführer Eintracht Frankfurt hilflos unterging, sind die Karlsruher im neuen Jahr noch ungeschlagen.

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Mit der Unterstützung von mehr als 3000 mitreisenden Fans will der KSC in Frankfurt offensiv auftreten. «Wir wollen dort nicht abwartend spielen, sondern agieren», erklärte Andersen und sprach angesichts der Nähe in der Tabelle von einem «sehr wichtigen Spiel». Zwar warnte er vor den beiden FSV-Offensivkräften Ilian Micanski und Chadlj Amri, hat bei den Gastgebern aber Probleme in der Defensive ausgemacht. Der ehemalige KSC-Stürmer Macauley Chrisantus, der beim Frankfurter 4:0-Sieg in der Hinrunde in Karlsruhe ein Tor erzielte, sitzt wohl nur auf der Bank.

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Verzichten muss Andersen weiterhin auf den am Oberschenkel verletzten Christian Timm. Seinen Platz im Angriff wird wohl erneut Klemen Lavric einnehmen. Mittelfeldspieler Matthias Cuntz kehrt nach einer Gelbsperre in den Kader zurück, soll aber nicht in der Startelf stehen. 

Mit Florian Lechner muss sich Andersen in Kürze möglicherweise nicht mehr beschäftigen. Der beim KSC aussortierte Verteidiger absolviert derzeit ein Probetraining beim Team New England Revolution aus der Major League Soccer in den USA. dpa