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KSC-Spieler Yabo.
KSC-Spieler Yabo. © PZ-Archiv
19.11.2013

KSC-Spieler Yabo: "Die Ausbeute bisher ist wirklich gut"

PZ: Herr Yabo, die Fans, das Trainerteam, die Teamkollegen – alle loben Sie. Und das Fachmagazin Kicker hat Sie als besten Neuzugang beim Karlsruher SC bezeichnet.

Reinhold Yabo: Aha. Das hier sind alle gute Jungs, alle haben etwas drauf. Ich bin Teamplayer – aber natürlich freut man sich über solch eine Auszeichnung.

Sie haben sich das verdient, Sie spielten meist gut.

Ich will immer mein Bestes geben, will für die Mannschaft alles tun, damit wir Erfolg haben. Vollgas geben – was am Ende rauskommt, wird man sehen. Aber auch ich selbst war mit meinen Auftritten größtenteils zufrieden.

Ihr Trainer Markus Kauczinski erklärte einst: „Der Ray weiß gar nicht, wie gut er ist.“ Jetzt lobt er ihren Fortschritt, glaubt aber noch immer, dass Sie noch Luft nach oben hätten.

(Yabo lacht): Das stimmt, bei mir ist mit Sicherheit noch Luft nach oben da.

Nach dem 0:0 in Berlin erklärten Sie: „Wenn wir unsere Mittel einsetzen, dann können wir gegen jeden bestehen.“ Meinen Sie Laufarbeit, Leidenschaft und taktische Disziplin?

Das sind Stärken vor uns, das wissen wir – und die müssen wir einsetzen.

Am Wochenende hatte die zweite Liga Pause. War Ihnen das Recht?

Absolut. Es waren zuletzt anstrengende Spiele. Die Böden werden immer schwieriger, all das kostet Kraft, all das merkt man schon. Ich stand oft 90 Minuten auf dem Platz. Daher war das freie Wochenende zum Durchschnaufen und zum Kraft schöpfen gut.

Wenn jemand vor der Saison zu Ihnen gesagt hätte. Der KSC hat nach 14 Partien 20 Punkte. Hätten Sie das unterschrieben?

Ich habe mit nichts konkret gerechnet, ich konnte nichts vorhersehen. Ich kannte ja das Team nicht. Aber diese Ausbeute bisher - die ist wirklich gut.

Sie sind fast ein halbes Jahr im Badischen. Haben Sie sich gut eingelebt?

Sehr gut, auch weil man es mir einfach gemacht hat. Die Mitspieler haben mir einiges gezeigt. Ich habe auch außerhalb des Fußballs, in meiner christlichen Gemeinde, nette Menschen kennengelernt. Ich bin froh und dankbar, hier sein zu dürfen.