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Hat viel Arbeit vor sich, sieht sich aber nicht unter Zeitdruck: KSC-Sportdirektor Jens Todt. Foto: dpa
Hat viel Arbeit vor sich, sieht sich aber nicht unter Zeitdruck: KSC-Sportdirektor Jens Todt. Foto: dpa
14.10.2015

KSC-Sportdirektor Jens Todt: „Warum sollte ich gehen?“

Die Verhandlungen zwischen dem Präsidium des Karlsruher SC und Trainer Markus Kauczinski führten zu keiner Einigung, was viele Fans überraschte. Nicht mit am Tisch damals: Jens Todt. Darüber und über den Kauczinski- Abgang sprach PZ-Mitarbeiter Peter Putzing mit dem KSC-Sportdirektor.

Jens Todt bedauert die Entscheidung von Kauczinski, „aber die Würfel sind gefallen“. Jetzt muss er nach vorne blicken: „Wir beschäftigen uns mit potenziellen Kandidaten, lassen dabei allerdings keinen Zeitdruck zu. Hektik ist absolut nicht angebracht.“ Zu Abschiedsgerüchten um seine Person erklärt Todt: „Warum sollte ich gehen? Ich habe noch einen Vertrag bis 2017, ich fühle mich wohl, und ich gehe fest davon aus, dass ich meinen Vertrag erfüllen werde.“ Bei den Vertragsverhandlungen mit Kauczinski war Todt nicht dabei. „Es ist eine Entscheidung des Präsidiums, wer wann und in welchem Rahmen Verhandlungen führt oder an ihnen teilnimmt. Ich nehme das zur Kenntnis“, antwortet Todt darauf.

Momentan sieht er die Mannschaft auf einem guten Weg. Ob er auch schon sehen kann, welcher neue Trainer - als Übergangs- oder Dauerlösung - zum KSC kommt und welche Voraussetzungen der Trainer mitbringen muss, lesen Sie am Donnerstag im großen Todt-Interview in der „Pforzheimer Zeitung“ oder als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.