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Der Karlsruher SC ist unter Trainer Alois Schwartz durchgestartet und wieder in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Foto: dpa
Der Karlsruher SC ist unter Trainer Alois Schwartz durchgestartet und wieder in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Foto: dpa
22.12.2017

KSC-Trainer Alois Schwartz: „Man muss die Realitäten im Blick haben“

Karlsruhe. Genau drei Monate ist es her, da stand der Karlsruher SC in der Nacht vom 23. zum 24. September kurzzeitig auf dem letzten Tabellenplatz der 3. Liga. Dabei waren die Badener als Topfavorit in die Spielzeit gegangen. Seither hat sich viel getan. Der Karlsruher SC ist unter Trainer Alois Schwartz durchgestartet und wieder in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Im Interview mit PZ-Redakteur Udo Koller zieht der KSC-Trainer eine erste Bilanz.

PZ: Herr Schwartz, Sie sind jetzt dreieinhalb Monate in Karlsruhe. Hatten Sie beim Amtsantritt gedacht, dass mit der Mannschaft so schnell so erfolgreich sein würden?

Alois Schwartz: Wir wollten die Mannschaft erst einmal stabilisieren. Das ist uns auch gelungen. In 13 Spielen zehnmal kein Gegentor zu bekommen, ist eine richtig starke Leistung. Wir haben 25 Punkte geholt. Darauf kann man aufbauen.

PZ: Aber haben Sie sich diese gute Bilanz wirklich beim Amtsantritt ausgerechnet?

Alois Schwartz: Wenn man die Bilanz sieht, ist es schon klasse. Das ist schnell gegangen, da gebe ich ihnen Recht. Aber es zeigt auch, dass in der Mannschaft eine gewisse Qualität steckt. Es ist aber auch nicht ganz einfach gewesen. Es kamen vor der Runde 19 neue Spieler. Der Verein hatte das Negativerlebnis Abstieg hinter sich. Das muss man erst einmal aus den Kleidern schütteln. Das ist alles kein Selbstläufer.

PZ: Die Mannschaft hatte zuvor ja die schweren Spiele in Rostock und Paderborn gewonnen. Täuscht der Eindruck, dass Spiele wie gegen Aalen daheim die schwereren sind?

Alois Schwartz: Viele denken, das ist ein Selbstläufer. Aber der VfR Aalen hat mittlerweile auch schon 28 Punkte, hat zuletzt Wehen-Wiesbaden geschlagen. Was ist schwerer, was leichter? In dieser Liga ist alles sehr ausgeglichen. Aber es ist schon richtig: Wir haben gegen Spitzenreiter Paderborn, gegen den Zweiten Magdeburg, gegen Rostock und Wehen gewonnen. Wir haben die Top 4 geschlagen und trotzdem sind wir oben noch nicht dran. Da sieht man, wie stabil die oben spielen.

PZ: Wann ist der Punkt erreicht, an dem auch Sie wieder vom Aufstieg reden würden? Platz drei ist ja in Reichweite.

Alois Schwartz: Aber auch Platz drei ist ja noch kein sicherer Aufstieg. Wir müssen erst einmal unsere Arbeit machen. Dann schauen wir weiter.

Das ganze Interview mit Fragen zum Trainertyp, zu Verstärkungen in einzelnen Mannschaftsteilen, zu Erfolgs-Coachingsmethoden und anderem mehr lesen Sie in voller Länge als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite. oder am 23. Dezember in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Mehr Infos zum Karlsruher SC: www.pz-news.de/ksc