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Tomas Oral
Tomas Oral
12.08.2016

KSC-Trainer Oral bastelt an der Aufstellung für das Bochum-Spiel

Zu den Änderungen im Trainings- und Spielbetrieb, die der neue Trainer Tomas Oral gegenüber seinem Vorgänger Markus Kauczinski vorgenommen hat, gehört zum Beispiel, dass die Fußball-Profis des Karlsruher SC die Nächte vor ihren Heimspielen wieder gemeinsam verbringen. Im Partnerhotel Blauer Reiter in Karlsruhe schwört Oral seine Schützlinge auf das erste Heimspiel der neuen Saison gegen den VfL Bochum (Samstag, 13 Uhr) ein.

„Wir werden mit Mut und Leidenschaft von der ersten bis zur letzten Minute alles geben“, verspricht Oral. Vor seiner Heimspielpremiere als KSC-Trainer hielt sich Kauczinskis Nachfolger ansonsten weitestgehend bedeckt – vor allem, was die Startformation anbelangt. Das werde in Zukunft immer so sein, gab Oral bekannt und erklärt seine zurückhaltende Informationspolitik so: „Erstens haben wir ja noch eine Trainingseinheit vor uns. Und zweitens wollen wir für den VfL kein offenes Buch sein.“

Eine Woche früher als ursprünglich geplant könnte der fünfte und momentan letzte, externe, Neuzugang des KSC zu seinem Debüt bei den Wildparkprofis kommen. Jordi Figueras (29) sollte eigentlich erst im Pokalspiel beim TSV 1860 München zum Einsatz kommen – vielleicht auch erst sieben Tage später, wenn die „Löwen“ im Kampf um Punkte in Karlsruhe gastieren (27. August). Im gestrigen Abschlusstraining des KSC deutete aber einiges darauf hin, dass der Spanier schon heute gegen den VfL Bochum als Innenverteidiger aufläuft. Denn Abwehrchef Bjarne Thoelke war am Donnerstag mit dem rechten Sprunggelenk umgeknickt und fällt verletzt aus. „Ich weiß noch nicht“, antwortete KSC-Trainer Tomas Oral auf die Frage nach Figueras Aufstellung ausweichend und nannte Niklas Hoffmann (19) sowie Marin Sverko (18) als mögliche Alternativen.

Sverko spielt auch eine Rolle in Orals Überlegungen, welchem Spieler er die linke Abwehrseite anvertrauen soll. Denn Ylliy Sallahi ist Gelb-Rot-gesperrt und Dennis Kempe nach seinen muskulären Problemen noch nicht spielfähig. Außer Sverko könnten auch David Kinsombi und Tim Fahrenholz links hinten zum Einsatz kommen. Oder Oral verschiebt Enrico Valentini von rechts nach links und Matthias Bader läuft als rechter Verteidiger auf.

Mögliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini (Bader), Stoll, Figueras (Hoffmann, Sverko), Sverko (Valentini) – Torres, Kom, Kinsombi, Stoppelkamp – Barry, Diamantakos