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Der Karlsruher Trainer Markus Kauczinski steht in Freiburg vor einer besonderen Herausforderung.   Weihrauch
Der Karlsruher Trainer Markus Kauczinski steht in Freiburg vor einer besonderen Herausforderung. Weihrauch
18.03.2016

KSC-Trainer glaubt an Siegchance in Freiburg

Freiburg ist keine 150 Kilometer von Karlsruhe entfernt. Trotzdem ist das Schwarzwaldstadion für die meisten Profis des Karlsruher SC fußballerisches Neuland. Nur Martin Stoll (33), der Senior der KSC-Feldspieler, und Erwin Hoffer haben an der Dreisam schon Pflichterfahrungen gemacht. Für einen Großteil der Wildparkprofi steht deshalb am Montagabend (20.15 Uhr/live in Sport1) eine Premiere auf dem Programm. Das badische Derby ist aber für alle KSC-Spieler „ein ganz besonderes Spiel“, wie Trainer Markus Kauczinski sagt.

Weil die Gastgeber personell „wahrscheinlich“, so der Karlsruher Cheftrainer, besser besetzt sind, teilt er einerseits dem Tabellenzweiten die Rolle des Favoriten zu. Andererseits meint Kauczinski aber auch: „In einem Spiel kann man das ausgleichen. Wir werden elf Mann auf dem Platz haben, die in der Lage sind, den Sportclub zu schlagen.“ Dazu müsse seine Mannschaft jedoch erstens, „guten Fußball spielen“, und zweitens, vor dem gegnerischen Tor „effektiver“ sein.

Gute Chancen, schon eine Woche nach seinem Profidebüt gegen Heidenheim, in Freiburg erstmals in der Karlsruher Startelf aufzulaufen, hat Tim Fahrenholz aus der zweiten Mannschaft. Denn dort, wo normalerweise Manuel Torres spielt, Ylli Sallahi schon aushalf und Boubacar Barry vor einer Woche nicht gerade überzeugte, rechts offensiv im Mittelfeld, „das ist die 1A-Position von Fahrenholz“, sagt Kauczinski über das 21-jährige Offensivtalent. Weil aber klar sei, dass Fahrenholz 90 Minuten noch nicht durchhält, stellt sich nur die Frage: Startelf oder einwechseln?

Der KSC nutzt die Länderspielpause in der 2. Liga zu einem Testspiel gegen den FSV Mainz 05. Die Partie gegen den Bundesligisten wird am Gründonnerstag, 24. März, um 13.00 Uhr im Mainzer Bruchwegstadion angepfiffen.

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Vollath – Valentini (Traut), Thoelke, Gulde, Sallahi (Valentini) – Meffert, Prömel – Barry (Fahrenholz), Krebs, Yamada – Diamantakos