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Franco Foda
Franco Foda
19.12.2016

KSC-Trainersuche: Auch Franco Foda sagt dem Karlsruher SC ab

Karlsruhe. Die Trainersuche beim Karlsruher SC gestaltet sich schwierig. Noch ist nicht klar, wer Nachfolger des wegen Erfolglosigkeit entlassenen Tomas Oral werden soll. Jetzt kassierte der Tabellen-15. der 2. Fußball-Bundesliga Absage Nummer zwei. Diesmal von Franco Foda, dem Wunschkandidaten der Badener. Zuvor hatte schon Dirk Schuster, zuletzt in Augsburg als Coach entlassen, den KSC-Bossen einen Korb gegeben.

Sportdirektor Oliver Kreuzer war zu einer Stellungnahme bezüglich dieses erneuten Rückschlages in Sachen Cheftrainer nicht zu erreichen.

 Die Gründe für Fodas Absage durch seinen Berater Maximilian „Max“ Hagmayr sind offiziell nicht bekannt. Foda, der am Montag zu einem USA-Urlaub aufgebrochen ist, war ebenfalls nicht zu erreichen.

Bekannt ist: Es gab Probleme, Foda aus seinem bis Mitte 2017 laufenden Vertrag herauszukaufen. Graz soll angeblich rund 250.000 Euro dafür verlangt haben, dass der 50 Jahre alte Foda sofort in den Wildpark wechseln darf. Zum anderen könnte es durchaus sein, dass Foda sauer war, weil der KSC Kontakt zu Schuster aufnahm, obwohl bereits mit ihm verhandelt wurde.

Welche Kandidaten gibt es jetzt noch? Joe Zinnbauer und Mirko Slomka. Wellenreuther macht aber auch eine andere Trainer-Tür auf, verneint nicht völlig, dass einer aus dem eigenen Trainernachwuchs zum Zuge kommen könnte. Der sehr erfolgreiche U17-Coach, Patric Meister, hat die Fußball-Lehrerlizenz und genießt hohes Ansehen im Club.

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