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Sorgenvoller Blick: Trainer Alexander Leipold (links) mit dem ausgepumpten Georgi Ketoev beim Kampf gegen Weingarten. Foto: PZ-Archiv/Hennrich
Sorgenvoller Blick: Trainer Alexander Leipold (links) mit dem ausgepumpten Georgi Ketoev beim Kampf gegen Weingarten. Foto: PZ-Archiv/Hennrich
03.11.2017

KSV Ispringen: Anschluss nach oben nicht verlieren

Ispringen. Wenn in der Deutschen Ringerliga DRL am heutigen Samstag der KSV Ispringen den KSV Eisleben empfängt (19.30 Uhr, Festsporthalle Ispringen), ist die Favoritenrolle auf dem Papier klar verteilt. Mit 4:4 Punkten haben die Ispringer noch Tuchfühlung zu den beiden führenden Mannschaften aus Schifferstadt und Nendingen, Eisleben liegt mit 0:8 Zählern am Tabellenende.

Aber das Schlusslicht hat sich dieser Tage noch einmal verstärkt, wie Werner Koch berichtet. Der Chef des KSV-Ringer fürchtet nun: „Das könnte uns Probleme bereiten.“ Und Probleme kann Ispringen derzeit eigentlich nicht wirklich gebrauchen. Statt ganz vorne dabei zu sein, muss der KSV nach der Heimniederlage gegen die jetzt punktgleichen Germanen aus Weingarten sogar um den Kontakt nach oben fürchten. „Wenn wir jetzt nicht den Anschluss halten, könnte es das mit der Chance auf das Finale schon gewesen sein“, sagt Werner Koch.

Hilfreicher Stilartenwechsel

15 Kampftage sind für die neu gegründete Liga mit ihren fünf Vereinen vorgesehen. Nach dem siebten Wettkampftag beginnt die Rückrunde, mit der auch ein Stilartenwechsel einhergeht. In den Gewichtsklassen, in der pro Kampfabend nur ein Duell stattfindet, wird dann von Freistil zu Griechisch-Römisch gewechselt – und umgekehrt. Das könnte die Chancen des Vereins aus dem Enzkreis in der restlichen Saison verbessern. „Der Stilartenwechsel kommt uns zugute“, sagt Werner Koch mit Blick auf den Kader des KSV.

Zunächst wird sich KSV-Trainer Alexander Leipold mit seinem Ispringer Team auf den Gegner aus Eisleben konzentrieren. Und er wird seine Ringer gut im Blick haben. Nicht, dass noch einmal passiert, was bei der Niederlage gegen Weingarten geschehen ist. Dass ein eigentlich überlegener Ringer wie Georgi Ketoev gesundheitlich angeschlagen ist, ihm plötzlich die Luft ausgeht, und er dadurch wichtige Punkte abgibt. „Wenn er diese Probleme nicht hat, gewinnen wir wahrscheinlich“, sagt Werner Koch. So aber musste sich sein Team gegen Weingarten mit 7:12 geschlagen geben. ok