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08.10.2015

KSV Ispringen: Die nächste Hängepartie droht

Ispringen. In der starken Südgruppe der Ringer-Bundesliga gibt es kaum Zeit zum Verschnaufen, wenn die Saison erst einmal begonnen hat. Schließlich hat die Südstaffel in fünf der letzten sechs Jahre den deutschen Meister gestellt. Zudem gibt es mit dem KSV Ispringen einen Aufsteiger und absoluten Liga-Neuling, dem die Konkurrenz viel zutraut.

Doch geschenkt wird den Ispringern im neuen Umfeld nichts. Der Kampf am vergangenen Wochenende beim amtierenden Meister ASV Nendingen ist wohl verloren – 14:10 stand es für die Gastgeber nach neun Kämpfen, das zehnte Duell fiel aus, kann aber am 22. Oktober nachgeholt werden, weil Ispringens Tim Müller derzeit bei der Militär-Weltmeisterschaft im Einsatz ist.

Eine ähnliche Hängepartie mit allerdings größeren Auswirkungen wird es am Samstag (19.30 Uhr) geben, wenn der KSV in der Ispringer Festsporthalle Gastgeber des Spitzenreiters TuS Adelhausen ist. Tim Müller fehlt nämlich WM-bedingt weiter, ebenso zwei Adelhausener Ringer. Eine erneute Hängepartie ist also wahrscheinlich.

Werner Koch rechnet morgen mit einem offenen Kampf. „Wenn Adelhausen nicht in absoluter Topbesetzung antritt, haben wir eine Chance“, sagt Ispringens Vereinsboss. Diese Chance hätte er für sein von Bernd Reichenbach trainiertes Team auch zuletzt in Nendingen gesehen. Doch die Schulterniederlage für Anatoli Buruian im ersten Kampf des Abends und ein Schiedsrichter, der dem KSV nicht so wohlgesonnen war, waren laut Koch letztlich ausschlaggebend.

Beginn des Ispringer Kampfabends ist um 17.30 Uhr mit dem Verbandsliga-Duell Ispringen II – Daxlanden