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Symbolbild: Adobe Stock 

KSV Ispringen im Finale der Deutschen Ringerliga - Weingarten oder Nendingen als Gegner

Tuttlingen. Eigentlich sollten die Athleten des KSV Ispringen am Wochenende im Halbfinale (Hinkampf) um den Titel der Deutschen Ringerliga (DRL) auf die Matte gehen. Doch weil Gegner KAV Eisleben die Kämpfe abgesagt hat, stehen die Ispringer bereits im Finale und können entspannt zuschauen, wie ihr Gegner ermittelt wird. Dabei startet die DRL am Dreikönigstag mit einem echten Klassiker ins Jahr.

Der ASV Nendingen empfängt den SV Germania Weingarten (17.30 Uhr, Mühlauhalle Tuttlingen) im Halbfinal-Hinkampf. Der Rückkampf in Weingarten ist am kommenden Samstag. Jeweils dreimal sicherten sich die beiden Dauerrivalen in den vergangenen neun Jahren (noch unter dem Dach des DRB) die Meisterschaft. Nun träumen sie beide vom erstmaligen Titelgewinn in der DRL. Die Germanen wirkten zum Jahresende hin etwas platt, verloren zwei ihrer letzten drei Kämpfe und profitierten beim Sieg gegen Ispringen von der großen gegnerischen Personalnot. Die Nendinger kassierten zum Abschluss der Hauptrunde eine knappe Niederlage in Eisleben. Nun wollen beide Teams den Grundstein für den Final-Einzug legen.

Es ist das dritte Duell zwischen den Schwaben und den Badenern in der laufenden Saison. Bislang gingen jeder einmal als Sieger von der Matte. Große Hoffnungen dürften beide Teams in ihre Athleten aus Kuba setzen: die Nendinger in Ex-Weltmeister Yowlys Bonne Rodriguez (63 kg Freistil), die Weingartener in den früheren Panamerika-Champion Javier Dumenigo (60 kg griechisch-römisch) und den zweimaligen WM-Dritten Alejandro Valdes (72 kg Freistil).