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Glanzlichter aus Sicht der KTV Straubenhardt setzte Robert Weber beim Auswärtskampf in Chemnitz.  PZ-Archiv/Gössele
Glanzlichter aus Sicht der KTV Straubenhardt setzte Robert Weber beim Auswärtskampf in Chemnitz. PZ-Archiv/Gössele
07.10.2012

KTV Straubenhardt: Auch der zweite Anzug sitzt

Auch die erste Auswärtshürde meisterte die Kunstturnriege aus Straubenhardt in der Bundesliga problemlos. Beim Mitteldeutschen Turnteam in Chemnitz gewannen die Schwarzwälder dank einer erneut beeindruckenden Mannschaftsleistung klar mit 44:14 Score-Punkten. Nach zwei Wettkampftagen rangiert die KTV hinter dem hessischen Aufsteiger KTV Obere-Lahn auf dem zweiten Tabellenplatz.Ganz im Stile einer Spitzenmannschaft agierte der Titelverteidiger in Chemnitz von Beginn an selbstbewusst und ließen den den Gastgebern keine Chance. Dabei verzichteten die Straubenhardter auf den weißrussischen Neuzugang Dimitri Barkalov ganz. Die deutschen Nationalturner Marcel Nguyen und Thomas Taranu absolvierten erneut nur ein reduziertes Programm.

Doch Trainer Grigoriev hatte sein KTV-Team erneut bestens vorbereitet. Schon nach drei Geräten war die Vorentscheidung gefallen. Dabei präsentierte sich Robert Weber in überragender Form. Mit einer eleganten Pauschenpferdübung und einem kraftvollen Auftritt an den Ringen führte er das Team zum 23:3-Halbzeitstand. Am Ende wurde er mit 14 Punkten Top-Scorer des Tages.

Freuen konnte sich Grigoriev aber auch über die Leistungen seiner Schützlinge Anton Wirt und Andre Schaich. Wirt überraschte bei insgesamt fünf Einsätzen unter anderem mit einer guten Pauschenpferdkür. Der 21-jährige Schaich übernahm an den Ringen recht souverän die Position des verletzten Sergej Charkov. Nur am Sprung konnte auch er, trotz höchster Wertung im Team, den einzigen Geräteverlust nicht verhindern.

Wenig Stimmung in der Halle

Der Straubenhardter Sieg geriet dadurch aber nicht in Gefahr. Am Barren punktete zunächst der starke Junioren-Nationalturner Daniel Weinert, ehe Marcel Nguyen ins Geschehen eingriff und trotz abgespeckter Übungen am Barren und Reck seine Duelle gewann. Den Gastgebern fehlte meist die richtige Antwort. Ohne ihren Star Matthias Fahrig und ohne Ausländer waren sie chancenlos. Nichtsdestotrotz hätten die hochklassigen Leistungen auf beiden Seiten mehr Zuschauer verdient gehabt. In der nur spärlich besetzten Chemnitzer Richard-Hartmann Halle kam keine Wettkampfatmosphäre auf.

Der Saisonstart ist den Straubenhardtern damit geglückt. Am kommenden Samstag um 18.00Uhr erwartet das Bundesliga-Team aus dem Schwarzwald jetzt den den überraschend starken Aufsteiger KTV Obere-Lahn, der sich mit dem Ex-Straubenhardter Fabian Hambüchen an die Tabellenspitze geturnt hat.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf heute (8bis 12 und 16 bis 18Uhr) in der KTV-Geschäftsstelle erhältlich.