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17.10.2012

KTV Straubenhardt II: „Es ist wie verhext“

Straubenhardt. Während die erste Mannschaft der KTV Straubenhardt in der Turn-Bundesliga weiter dominiert, tut sich die zweite Mannschaft in der 2.Bundesliga weiter schwer. Zuhause verlor das junge Team jetzt mit 18:44 Punkten deutlich gegen den Erstligaabsteiger KTG Heidelberg.

Dabei startete der Wettkampf am Boden noch vielversprechend. Mit einer guten Mannschaftsleistung gewannen die Gastgeber das Gerät mit 5:4 Punkten. Doch bereits am Pauschenpferd drehten die Heidelberger den Spieß um und bauten dann Gerät um Gerät ihren Vorsprung aus.

Auch der erste Einsatz von Frederic Ritter konnte daran nichts ändern. Der Franzose wird nach einigermaßen auskurierter Verletzung künftig wieder für die KTVII an die Geräte gehen. Allerdings war ihm anzumerken, dass er noch nicht hundertprozentig fit ist.

Aber die Motivation stimmte bei ihm genauso wie beim Rest der Mannschaft. So turnte Tim Allenbacher, zur Überraschung aller, am Sprung einen Tsukahara mit einer Drehung mehr als in seinen bisherigen Wettkämpfen. Dimitri Walter zeigte einen guten Fünfkampf mit sehr anspruchsvollen Übungen und wurde bester Straubenhardter Scorer. Kim Eisen war mit vier gewohnt soliden Darbietungen zweitbester Turner des Teams.

Insgesamt gelang den Athleten mit einer sehr ausgewogenen Mannschaftsleistung das bisher beste Saisonergebnis. „Es ist wie verhext“, kommentierte Mannschaftskapitän Roman Jantzko den Umstand, dass auch jedes Mal die Gegner mit einer Saisonbestleistung gegen die Straubenhardter aufwarten. Denn hätten die Heidelberger, wie noch zu Saisonbeginn, mehr Unsicherheiten gezeigt, so wäre es vermutlich ein spannender Wettkampf mit mehr Gerätepunkten für die KTV geworden.

Nun gerät das Saisonziel Klassenerhalt in Gefahr. Am Samstag wird die Mannschaft von Trainer Silvio Schneider versuchen, in Koblenz den einen oder anderen Gerätepunkt zu ergattern. cw