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Auch bei den Turnern steht die Saison coronabedingt auf der Kippe.  Foto: Oscar Brunet - stock.adobe.com (Symbolbild) 

KTV Straubenhardt II verliert auswärts, Saison steht auf der Kippe

Heidelberg. Auch bei den Turnern steht die Saison coronabedingt auf der Kippe. Das gilt insbesondere für die Deutsche Turnliga (DTL), wo sich die KTV Straubenhardt als amtierender deutscher Meister für das Halbfinale qualifiziert hat und nun abwarten muss.

Zuletzt noch einmal im Einsatz war die KTV Straubenhardt II, die in der 2. Bundesliga (Männer Nord, Gruppe A) ihren ersten Auswärtswettkampf bei der KTG Heidelberg mit 20:39 Scorepunkten und 4:8 Gerätepunkten deutlich verlor.

In der ersten Hälfte hielten die Straubenhardter den Wettkampf offen. Nach einem 2:4-Rückstand am Boden drehte die KTV mit einem 8:5 am Pauschenpferd das Resultat, baute den Vorsprung an den Ringen (5:4) noch einmal knapp aus. Die KTG Heidelberg zeigte sich in der zweiten Wettkampfhälfte aber klar als stärkere Mannschaft und entschied Sprung, Barren und Reck für sich. Bester KTV-Turner war Vinzenz Haug mit sieben Scorepunkten.

Nach diesem zweiten Wettkampftag steht Heidelberg an der Tabellenspitze, dahinter belegt Straubenhardt II den zweiten Rang, punktgleich mit dem TSV Monheim, der zuletzt kampflos zu den Punkten kam, weil der KTV Koblenz nicht angetreten war. Die Begegnung wurde mit 12:0 Gerätepunkten für Monheim gewertet. Insgesamt wurden am zweiten Wettkampftag in der 2. und 3. Liga der Turner fünf Begegnungen abgesagt.

„Zeitnah entscheiden“

Der dritte Wettkampftag ist für den 14. November angesetzt, die KTV-Reserve soll dann eigentlich nach Koblenz. Ob aber überhaupt geturnt werden darf, bleibt abzuwarten. Zunächst will sich die DTL einen Überblick über die neuen Corona-Verordnungen verschaffen. „Danach wird sich das Präsidium der DTL beraten und in enger Abstimmung mit den Abteilungen zeitnah eine Entscheidung herbeiführen, ob ein Festhalten am Ligabetrieb 2020 noch sinnvoll ist“, so Präsident Jens-Uwe Kunze.