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Nachdenklich: Auch Nöttingens Trainer Michael Wittwer rätselt über die Leistungsschwankungen.
Nachdenklich: Auch Nöttingens Trainer Michael Wittwer rätselt über die Leistungsschwankungen.
17.09.2012

Kampf gegen den Leistungsknick beim FC Nöttingen

Sie können es, die Nöttinger. Eigentlich. Sie können guten Fußball spielen. Das haben die Oberliga-Kicker aus Remchingen in den letzten beiden Spielen gezeigt. Zumindest vor der Pause. Doch der Ertrag war, bedingt durch einen Leistungsknick, nicht optimal. Beim Bahlinger SC wurde aus einer 2:1-Führung noch ein 2:3. Im Heimspiel gegen den FSV Bissingen reichte das 1:0 zur Pause zwar zum 2:1-Sieg. Doch der stand am Ende ebenfalls auf der Kippe.

„Unser Problem ist die Chancenverwertung. Eigentlich darf es nicht 2:1 stehen. Wir müssen cleverer und zielstrebiger werden“, sagt Michael Wittwer. Der Trainer des FC Nöttingen hofft künftig auf mehr Konstanz in den Leistungen: „Sonst werden wir noch oft vergebenen Punkten nachtrauern.“

Gegen Bissingen war mit 2:0 durch die Tore von Mario Bilger (7.) und Niklas Hecht-Zirpel (55.) das Feld eigentlich schon bestellt. Weil die Gastgeber in der ersten Halbzeit eine Handvoll bester Chancen ausgelassen hatten, sorgte der schnelle Anschlusstreffer durch Dima Schurichin (64.) für Spannung. „Wir haben unsere Linie verloren. Ich kann mir das auch nicht erklären. Haben wir gemeint, dass es jetzt von alleine läuft? Haben wir unbewusst einen Gang runtergeschaltet?“, fragte sich nach der Partie nicht nur Abwehrspieler Holger Fuchs, der fordert: „Wir müssen mal über 90 Minuten Konstanz ins Spiel bringen.“

Auf der Suche nach dieser Konstanz ist Mannheim die nächste Station. Am kommenden Wochenende muss der FCN beim Tabellennachbarn VfR Mannheim antreten, der mit zwölf Punkten einen Zähler mehr als die Nöttinger auf dem Konto hat. Mario Bilger sieht sein Team nicht chancenlos. „Es wird schwierig, aber wir sind ja immer gut dabei“, sagt der Mittelfeldspieler. Nur sollte sich das „Dabeisein“ mal über die vollen 90 Minuten erstrecken.