nach oben
Neuzugang Kushtrim Lushtaku (rechts) war zuletzt mit dem 1. CfR Pforzheim auswärts bei Walldorf II erfolgreich. Jetzt will das Team endlich auch mal wieder daheim gewinnen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
Neuzugang Kushtrim Lushtaku (rechts) war zuletzt mit dem 1. CfR Pforzheim auswärts bei Walldorf II erfolgreich. Jetzt will das Team endlich auch mal wieder daheim gewinnen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
02.11.2017

Kampf gegen die Heimschwäche: 1. CfR Pforzheim gegen Spielberg

Pforzheim. Zum Duell der Frustrierten kommt es am Samstag (Spielbeginn 14 Uhr) auf dem Pforzheimer Holzhof, wenn sich in der Fußball-Oberliga der 1. CfR Pforzheim und der SV Spielberg gegenüberstehen.

Beide Mannschaften sind Nachbarn im Tabellenkeller, beide haben sich zuletzt zum Trainerwechsel entschlossen. Während der CfR unter dem bisherigen Co-Trainer Gökhan Gökce gleich mal einen Dreier eingefahren hat (2:0-Sieg beim Tabellenletzten FC Walldorf II) und jetzt mit 12 Punkten auf Rang 14 liegt, hat Spielberg zwar einen Zähler mehr (Rang 13), zuletzt daheim aber gegen Spitzenreiter Neckarsulm mit 1:2 verloren. Es war die letzte Partie für Peter Hogen auf der SVS-Bank (siehe Extra-Artikel).

Spielberg punktet auswärts

Wer glaubt, der Heimvorteil spreche im Derby für die Pforzheimer, könnte sich leicht täuschen. Der CfR hat nur vier seiner bisherigen zwölf Punkte daheim geholt. Die Spielberger Bilanz sieht ähnlich aus – daheim schwach, auswärts durchaus beachtlich. Gleich neun Zähler sammelten die Karlsbader auf fremden Plätzen.

Gökhan Gökce weiß um die Fallstricke, die daheim auf seine Spieler lauern. Der unebene Platz im Holzhofstadion kann für die Mannschaft, die das Spiel machen muss, zum Nachteil werden. Und der aktuelle CfR-Coach erwartet eine kampfbetonte Partie, weil beide Teams angesichts der Tabellensituation unbedingt auf Punkte angewiesen sind.

„Wir wissen, was uns erwartet. Daraus müssen wir die richtigen Schlüsse ziehen“, sagt Gökce. Es wäre also keine Überraschung, wenn die Pforzheimer im heimischen Stadion wieder verstärkt auf lange Bälle setzen würden. Mit Dominik Salz in der Spitze hat das Team ja den Spieler, der mit solchen Zuspielen etwas anfangen kann. Nach seinem Einstandserfolg in Walldorf wird der CfR-Übungsleiter wenig Grund haben, große Änderungen vorzunehmen. Auch die Grundordnung – ein 4-2-3-1-System – wird wohl bleiben. Zuletzt hatten in der offensiven Dreierkette hinter Dominik Salz der jüngste Neuzugang Kushtrim Lushtaku zentral sowie Julian Grupp (links) und Serach von Nordheim (rechts) auf den Außenbahnen gespielt. Gökce weiß um die „schwierige Situation“, in der der CfR steckt und appelliert an die Fans: „Wir brauchen die Unterstützung der Zuschauer, den Rückhalt.“ Einer zweiter Erfolg für ihn wäre zugleich der zweite Heimsieg der Saison.