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Emotionaler Moment: Cheftrainer Ibrahim Sönmezates mit Annabelle und deren Mutter. Foto: JCP
Emotionaler Moment: Cheftrainer Ibrahim Sönmezates mit Annabelle und deren Mutter. Foto: JCP
07.05.2019

Kampfsport und Emotionen mit 35 Teilnehmern beim Goldstadt-Pokal

Pforzheim. Bereits zum neunten Mal durfte der Cheftrainer der Taewondo-Abteilung des Judoclubs Pforzheim, Ibrahim Sönmezates (6. Dan), zum Benefizturnier Goldstadt-Pokal zahlreiche nationale sowie internationale Kämpfer in Pforzheim begrüßen.

Obwohl es um die gute Sache ging, zeigten sich die rund 300 Teilnehmer aus 35 Vereine äußerst engagiert. Gekämpft wurde vom Kindergarten- bis zum Seniorenalter. Die jüngste Kämpferin war mit vier Jahren Mirjam Berberovic aus Bosnien-Herzegowina. Obwohl ausschließlich Nachwuchskämpfer, teils mit wenig Erfahrung startberechtigt waren, gab es technisch versierte Kämpfe. Bei allem Eifer standen Freundschaft und Respekt im Vordergrund. War ein Wettkämpfer deutlich überlegen, wurde er von seinem Trainer gebremst, um das Ergebnis im Rahmen zu halten. Bei dem nahezu perfekt organisiertem Turnier war es Ibrahim Sönmezates wichtig, dass wieder alle Teilnehmer einen Pokal bekamen. Zusätzlich wurden Technikerpokale sowie Präsente verteilt. In der Mannschaftswertung gewann Taekwondo Merinus aus Trier gefolgt von TT Mittelbaden und TKD Koleyko Wiesloch.

Ein großer Teil der Erlöse ging an die nach einer starken Hirnblutung schwer erkrankten Annabelle. Durch die „Pforzheimer Zeitung“ sowie aufmerksame Eltern ist der JCP auf die emotionale Geschichte der 25-Jährigen aufmerksam geworden. Annabelle kam mit ihrer Mutter zum Turnier, wo sie nach einer emotionalen Rede von Sönmezates jeden Verein persönlich gegrüßt hat und ein T-Shirt überreicht bekam, das von allen beschriftet wurde. pm