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Offene Fragen vor dem KSC-Spiel gegen Frankfurt: Steht Dirk Orlishausen zwischen den Pfosten?  Steffen
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Verdrängt Sascha Traut auf der rechten Außenverteidigerposition erneut Enrico Valentini?  GES
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Ist Mohamed Gouiada als „Gewinner“ der Vorbereitung auf der linken Seite jetzt gesetzt?  GES
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Wohin führt der Weg von Markus Kauczinski mit dem KSC im neuen Jahr? Und wohin führt der Weg des Trainers nach Saisonende?   Karmann
Wohin führt der Weg von Markus Kauczinski mit dem KSC im neuen Jahr? Und wohin führt der Weg des Trainers nach Saisonende? Karmann
05.02.2016

Karlsruher SC: Heimspiel gegen den FSV Frankfurt zum Start ins neue Jahr

Wenn es nach der Stimmung geht, ist der Karlsruher SC vor dem Punktspielstart ins neue Jahr in bester Verfassung. Mit zwei Siegen daheim gegen Fürth (1:0) und beim FC St. Pauli in Hamburg (2:1) hatten sich die Badener zum Rückrundenauftakt im Dezember in die Winterpause der 2. Fußball-Bundesliga verabschiedet. Es folgten gute Testspielergebnisse, allen voran der 2:1-Erfolg gegen Bayern München.

Doch Markus Kauczinski wäre nicht Markus Kauczinski, würde er in einer solchen Situation nicht den Ball flach halten. „Die Vorbereitung war gut – doch dafür können wir uns nichts kaufen“, sagt der KSC-Trainer. Er weiß, dass die jüngsten Resultate nichts wert sind, wenn die Badener ihr Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den FSV Frankfurt nicht gewinnen. Der KSC geht als Favorit ins Spiel, aber Frankfurt hat 14 seiner bislang 22 Zähler auf fremden Plätzen geholt.

Ein Erfolg gegen Frankfurt wäre auch wichtig, damit die Karlsruher die Spitzengruppe der Tabelle nicht ganz aus den Augen verlieren. Derzeit liegt das Team mit acht Punkten Rückstand auf den Tabellendritten Nürnberg auf Rang neun.

Gute Ergebnisse sind im neuen Jahr auch wichtig, um keine Unruhe im Wildparkstadion aufkommen zu lassen. Potenzielle Brandherde gibt es nämlich einige. Hier eine Übersicht:

Die Trainerfrage: Seit Kauczinski im Herbst seinen Abschied verkündete, ist offen, wer im Sommer die Trainingsleitung übernimmt. „Wir wollen in den nächsten Wochen eine Lösung finden“, sagt Sportdirektor Jens Todt. Ob Tayfun Korkut (zuletzt Hannover 96) tatsächlich der Favorit ist oder doch Co-Trainer Arigios Giannikis zum Chef aufrückt, wenn er am 3. März sein Fußballlehrer-Diplom erworben hat – zu diesen Spekulationen gibt es von Todt nur einen Kommentar: „Kein Kommentar.“

Aber auch die Zukunft Markus Kauczinski ist offen. Er wisse noch nicht, wo ihn die Reise hinführe, sagt er immer wieder.

Auslaufende Verträge: Mit dem Torhüter-Duo Dirk Orlishausen und René Vollath wurde bereits verlängert. Bei Dennis Kempe, Martin Stoll, Daniel Gordon, Sascha Traut, Dominic Peitz und Dimtrij Nazarov ist die Zukunft ebenso offen wie bei den Leihspielern Dimitrios Diamantakos und Mohamed Gouiada. Allerdings würden die Spieler, die der Verein halten möchte, sicherlich auch gerne wissen, wer kommende Saison Trainer wird, ehe sie unterschreiben.

Der Konkurrenzkampf: Die gute Nachricht: Der KSC hat derzeit fast für jede Position hochwertige Alternativen. Die schlechte Nachricht: Auch gute Spieler sitzen auf Bank oder Tribüne. Vor dem Sonntagsspiel gibt es vor allem hinter vier Positionen in der Startaufstellung ein Fragezeichen. Im Tor (René Vollath oder Dirk Orlishausen), auf der Rechtsverteidigerposition (Sascha Traut oder Enrico Valentini), im defensiven Mittelfeld (Gaétan Krebs oder Grischa Prömel/Dominik Peitz) und im linken Mittelfeld (Mohamed Gouiada oder Hiroki Yamada). Die Favoriten: Vollath (hat vor der Winterpause gut gehalten), Traut (hat die Nase gegenüber seinem Kumpel Valentini leicht vorne), Krebs (ist, wenn er fit ist, derzeit gesetzt) und Gouiada (gilt als Gewinner des Wintertrainingslagers).

Und: Auch junge Spieler machen Druck. Ylli Sallahi machte zuletzt ebenso auf sich aufmerksam wie Matthias Bader, Marvin Mehlem, Tim Fahrenholz und Niklas Hofmann. aus dem eigenen Nachwuchs. Gute Aussichten also in Karlsruhe. Jetzt fehlen dazu nur noch die passenden Resultate.

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Vollath (Orlishausen) – Traut (Vallentini), Gulde, Stoll, Kempe – Krebs (Prömel), Meffert – Torres, Barry, Gouiada (Yamada) – Diamatakos.