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11.12.2015

Karlsruher SC: Kauczinksi „nicht zufrieden“ mit Saisonverlauf - Heimspiel gegen Greuther Fürth

Karlsruhe. Markus Kauczinski ist „nicht zufrieden“ mit dem bisherigen Saisonverlauf seiner Mannschaft. „Wir haben nicht die Punkte, die wir gerne hätten“, stellte der Trainer des Zweitligisten Karlsruher SC gestern trocken fest.

Diesbezüglich müsse in der Rückrunde „mehr kommen.“ Am besten natürlich sofort, zum Start in die zweite Halbserie und im letzten Heimspiel dieses Jahres am Samstag gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth (13.00 Uhr, Sky). „Wir wollen uns mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden“, sagt der KSC-Coach und verspricht: „Dafür werden wir alles tun.“ Kauczinski hofft, dass seine Schützlinge „die spielentscheidenden Momente“ auf ihre Seite bringen können. Voraussetzung dafür: „Wir müssen in der Chancenverwertung zulegen.“ Das ginge zwar nicht auf Knopfdruck, so Kauczinski weiter. „Aber wir haben ja schon gezeigt, dass wir das besser können“, als zum Beispiel am vergangenen Samstag in Bielefeld.

Auf der Alm habe seine Mannschaft trotz der 1:2-Niederlage ein gutes Spiel gemacht. Bei so vielen Tormöglichkeiten aber hätte „mehr raus kommen“ müssen, statt die dritte Niederlage hintereinander. Deshalb sei er in Personalfragen hin und her gerissen. „Man kann wechseln, muss aber nicht.“ Im Angriff etwa wiege das „Gesamtpaket“ von Dimitris Diamantakos doch etwas schwerer, als das, was Erwin „Jimmy“ Hoffer anzubieten habe. Auch seinem Trio im offensiven Mittelfeld – Manuel Torres, Boubacar Barry und Hiroki Yamada – sprach der Karlsruher Trainer gestern schon – zwischen den Zeilen – erneut das Vertrauen aus. Keiner sei „so schlecht“ gewesen, dass man ihn austauschen müsse.

Unter der Regie von Stefan Ruthenbeck, der als Trainer gegen den KSC noch kein Spiel verloren hat, haben die Franken die Vorrunde auf Rang sieben abgeschlossen - mit nur vier Punkten weniger als der FC St. Pauli, der nächste und letzte Gegner der Wildparkprofis in diesem Jahr, auf Relegationsplatz drei.

Zu einem Wiedersehen mit Sebastian Freis, dem bisher besten Torschützen der Gäste (sieben Treffer), kommt es – zum Glück für die Gastgeber? - aller Voraussicht nach nicht. Der gebürtige Karlsruher und frühere KSC-Spieler (1999 – 2009) leidet an einer Entzündung im Hüftbereich und muskulären Problemen.

Beim KSC fehlt gegenüber dem Spiel in Bielefeld der Gelb-Rot gesperrte Enrico Valentini. Nach seinem Kurzeinsatz in Bielefeld verteidigt deshalb Sascha Traut diesmal von Beginn an rechts hinten in der Viererkette.

Mögliche KSC-Aufstellung: Orlishausen – Traut, Stoll, Gulde, Kempe – Meffert, Krebs – Torres, Barry Yamada – Diamantakos