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KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer weiß seine Fußballspieler im Trainingslager im spanischen Estepona gut aufgehoben. Am Montag gibt es ein testspieln gegen Werder Bremen. Foto: dpa
KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer weiß seine Fußballspieler im Trainingslager im spanischen Estepona gut aufgehoben. Am Montag gibt es ein testspieln gegen Werder Bremen. Foto: dpa
08.01.2017

Karlsruher SC bestreitet im Trainingslager Testspiel gegen Werder Bremen

Estepona. Sehr gut untergebracht“ und „gut aufgehoben“ ist der abstiegsbedrohte Zweitligist Karlsruher SC laut Sportdirektor Oliver Kreuzer in seinem Trainingslager in Estepona. Die äußeren Bedingungen, unter denen sich der Tabellen-15. neun Tage lang an der Costa del Sol auf die Rückrunde und seine Mission „Klassenerhalt“ vorbereitet, seien „hervorragend.“ Zwar nicht gerade sommerlich sind die Temperaturen, aber mit zirka 15 Grad Celsius natürlich wesentlich angenehmer als daheim.

Am Samstagmorgen hatte sich die fast 50-köpfige KSC-Delegation auf den Weg nach Andalusien gemacht, und um 16.15 Uhr fand schon die erste Trainingseinheit in Südspanien statt. Der jüngste der insgesamt, einschließlich der vier Torhüter, 30 Spieler ist Malik Batmaz (16) aus der U17 des KSC. Aus dem Talentschuppen am Adenauerring sind außerdem Oliver Semmle (Tor) und Marcel Schmitt (beide U 19), sowie Marcel Mehlem vom KSC II dabei. Noch nicht voll belastbar sind die Rekonvaleszenten Gaetan Krebs (Kreuzbandriss) und Enrico Valentini (Innenbandriss). Auch beim Pforzheimer Marin Sverko (Muskelfaserriss) und Ylli Sallahi (Nebenhöhlen-OP) müssen Trainingsintensität und -umfang wohl noch vorsichtig dosiert werden. Stürmer Florian Kamberi, der seit Wochen an einem Knorpelschaden im linken Knie leidet, reiste dagegen nicht mit nach Spanien. Dem 21 Jahre alten Schweizer droht ein operativer Eingriff. Ebenfalls zu Hause bleiben musste Norwegen-Rückkehrer Vadim Manzon. Der Russe war zuletzt an den norwegischen Erstliga-Absteiger FK Bodö Glimt ausgeliehen.

Im ersten von insgesamt drei Testspielen in Spanien trifft der KSC am Montag (14 Uhr) auf Werder Bremen, im etwa 65 Kilometer von Estepona entfernten Alhaurin el Grande.Der KSC hat für den restlichen Verlauf seines Trainingslagers noch zwei „Heimspiele“ ausgemacht, das heißt: in Estepona. Am Donnerstag (15 Uhr) empfangen die Wildparkprofis den aktuellen Tabellenzweiten der Dritten Liga, den 1. FC Magdeburg, bei dem „Iron“ Maik Franz (35/2006 bis 2009 beim KSC) im Rahmen eines dualen Studiums „Sportmanagement“ als „Assistent der Geschäftsleitung“ fungiert. Und am Samstag (ebenfalls 15 Uhr) spielen die Blauweißen gegen den von Markus Babbel trainierten Schweizer Erstligisten und derzeit Viertplatzierten FC Luzern.