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Jubel beim KSC: Der 2:0-Sieg ist perfekt. Foto: PZ-Archiv
Jubel beim KSC: Der 2:0-Sieg ist perfekt. Foto: PZ-Archiv
25.02.2018

Karlsruher SC bleibt in der Erfolgsspur: 2:0 gegen Chemnitz

Karlsruhe. Der Karlsruher SC bleibt in der 3. Fußball-Liga in der Erfolgsspur. Allerdings taten sich die Schützlinge von Trainer Alois Schwartz etwa eine Stunde lang sehr schwer, um ihrer Favoritenrolle gegen den Chemnitzer FC gerecht zu werden.

Dann aber schoss Fabian Schleusener die Hausherren mit seinem zwölften Saisontor in Führung (59.). Und als zehn Minuten später Daniel Gordon einen Eckball von Marc Lorenz zum 2:0 für die Wildparkprofis einköpfte, war das Spiel gelaufen. Es war das 15. Spiel des KSC in Folge ohne Niederlage.

Zunächst jedoch konnten der KSC die Gäste kaum in Verlegenheit bringen. Anton Fink traf zwar in der fünften Minute den Ball nicht richtig, sonst hätte er seine Torflaute – jetzt zwölf Spiele – vielleicht beenden können. Und in der 28. Minute stocherte Schleusener den Ball aus einem Gewühl im Chemnitzer Fünfmeterraum an den Pfosten. Ansonsten aber hatten die Sachsen keine Probleme, die mehr oder weniger harmlosen KSC-Angriffe abzuwehren. „Die erste Halbzeit hat mich auch nicht erwärmt“, gab Schwartz nach dem Spiel zu. „Wir wollten den Gegner ins Laufen bringen. Dazu aber war unser Tempo nicht hoch genug. Chemnitz war immer gut organisiert.“

Nach dem Seitenwechsel wurde die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga dann sogar etwas mutiger und hatte auch zwei Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. Tom Baumgart aber köpfte erst vorbei (51.) und setzte kurz darauf einen Seitfallzieher genau in die Arme von KSC-Keeper Benjamin Uphoff (52.).

Etwas überraschend fiel das 1:0 für den KSC. Eine Flanke von rechts mit links von Marc Lorenz rutschte bis auf den zweiten Pfosten durch, sodass Fabian Schleusener die Kugel an Gästekeeper Kevin Rene Tittel vorbei im Chemnitzer Kasten unterbringen konnte. „Der KSC braucht halt nicht viele Möglichkeiten, um ein Tor zu machen“, bedauerte CFC-Trainer David Bergener anerkennend.

„Schön, wenn man einen Stürmer hat, der einen Lauf hat“, kommentierte Schwartz die Treffsicherheit der Freiburger Leihgabe. „Ich hoffe, das bleibt so.“

Einstudiert, so Schwartz, war dann das 2:0 seiner Mannschaft nach der sechsten und auch letzten KSC-Ecke. „Einer zieht das Loch auf und Gordi geht in die Lücke.“ Kopfball, sechs Meter, Tor.

Damit war der Chemnitzer Widerstand aber noch nicht ganz gebrochen. Jonas Föhrenbach musste Dennis Grote am Anschlusstreffer hindern (77.), und Baumgart zwang Uphoff noch zu einer Glanzparade (83.). „Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir gut gegengehalten und ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht“, lobte Bergener seine Mannschaft.

Die hätte aber auch noch höher verlieren können. Der KSC ließ in der Schlussphase seines zehnten Heimsieges jedoch die nötige Konzentration und Entschlossenheit vermissen. Die größte Möglichkeit zum 3:0 vergab Fabian Schleusener nach Zuspiel von Marvin Pourié (84.).