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Ärgerlicher Abgang für Dominic Peitz beim Karlsruher SC. Foto: dpa
Ärgerlicher Abgang für Dominic Peitz beim Karlsruher SC. Foto: dpa
20.05.2016

Karlsruher SC gesteht Fehler bei Peitz-Vertragsdiskussion ein

Karlsruhe. Im Streit mit Ex-Spieler Dominic Peitz hat Fußball-Zweitligist Karlsruher SC Fehler eingestanden. „Wenn da nun Unstimmigkeiten aufgekommen sind, ist das mein Fehler“, sagte KSC-Sportdirektor Jens Todt am Freitag. Offenbar habe er Dinge, die in einer Präsidiumssitzung beschlossen wurden, „nicht klar genug kommuniziert“.

Mittelfeldspieler Peitz, der zu Holstein Kiel wechselt, hatte die Vereinsführung am vergangenen Sonntag scharf kritisiert. Sein Abschied sei ihm „in den Mund gelegt worden“, hatte der 31-Jährige gesagt. Außerdem habe das Präsidium bei den Vertragsverhandlungen mit ihm eine Frist geltend gemacht, „die ich nicht eingehalten hätte, die es aber niemals gab“.

Laut KSC-Präsident Ingo Wellenreuther habe Peitz ein Einjahresvertrag mit der Option auf eine automatische Verlängerung vorgelegen. Dann sei dem Spieler eine Entscheidungs-Frist bis Ende April gesetzt worden. „Herr Todt war beauftragt, Herrn Peitz dies so mitzuteilen“, sagte Wellenreuther. Was offenbar nicht geschah.