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Will seinen Kasten heute auch in Großaspach sauber halten: KSC-Torhüter Benjamin Uphoff. Foto: Ripberger
Will seinen Kasten heute auch in Großaspach sauber halten: KSC-Torhüter Benjamin Uphoff. Foto: Ripberger
18.09.2017

Karlsruher SC hofft in Großaspach auf ersten Auswärts-Dreier

Karlsruhe. Zwei Spiele ohne Gegentor – 0:0 in Chemnitz und 1:0 gegen Lotte – reichen natürlich bei weitem noch nicht, um die Abwehr des Karlsruher SC als Bollwerk bezeichnen zu können. Zumal beide Partien hätten auch verloren gehen können. Im Vergleich zu den 13 Toren, die die Wildparkprofis in den sechs Spielen davor hatten hinnehmen müssen, kann man aber schon von einer Stabilisierung sprechen. Und die gilt es am Dienstagabend (Anpfiff 19.00 Uhr) beim Gastspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach beizubehalten.

Mit einem weiteren „Zu-Null“-Spiel hätten die KSC-ler auf ihrer Heimfahrt schon mindestens einen Zähler mehr auf dem Konto, als bei ihrer Anreise. Trainer Alois Schwartz aber möchte bei der SG Sonnenhof nicht nur einfach punkten, sondern dreifach. Um den ersten Auswärtssieg dieser Drittliga-Saison feiern zu können, „brauchen wir frische Kräfte“, deutete der KSC-Coach personelle Änderungen an. Schließlich steht seiner Mannschaft das vierte Spiel innerhalb von elf Tagen bevor.

„Wir haben einen großen und guten Kader“, beugt Schwartz der Vermutung vor, dass seine Startelf eventuell an Qualität einbüßen könnte. Wie seine Anfangsformationpersonell aussehen wird und welche taktische Grundaufstellung sie einnehmen wird, ließ Schwartz am Montag noch offen. „Wir treffen hoffentlich die richtige Wahl, um in Großaspach gewinnen zu können.“

Die gastgebende SG Sonnenhof Großaspach habe „schnelle Spieler“ in ihren Reihen, „die dürfen wir nicht ins Laufen kommen lassen“, die SG sei „eine robuste Mannschaft.“ Insgesamt beschrieb Schwartz den aktuell Tabellensiebten, bei dem die Ex-KSCler Maximilian Reule (Tor), Sebastian Schiek und Michael Vitzthum unter Vertrag stehen, als „kompakte“ Truppe und „unangenehmen“ Gegner. „Da müssen wir genauso unangenehm sein.“

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Bülow – Mehlem, Wanitzek, Fink, Lorenz – Stroh-Engel