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Karlsruher SC

„Essen gut, Hotel gut, bisher gibt es nichts zu klagen“, fasst KSC-Keeper  Benjamin Uphoff die ersten Eindrücke vom KSC-Trainingslager an der Costa del Sol zusammen. Foto: dpa
„Essen gut, Hotel gut, bisher gibt es nichts zu klagen“, fasst KSC-Keeper Benjamin Uphoff die ersten Eindrücke vom KSC-Trainingslager an der Costa del Sol zusammen. Foto: dpa
09.01.2019

Karlsruher SC im Trainingslager: Marbella macht den Spielern Laune

Marbella. Benjamin Uphoff hat hörbar gute Laune, als er vom Mittagessen zurückkommt: „Essen gut, Hotel gut, bisher gibt es nichts zu klagen“, fasst der KSC-Keeper die ersten Eindrücke vom Trainingslager an der Costa del Sol zusammen.

Bis Mittwoch bleibt der Karlsruher Tross im mondänen Marbella, wo allerlei Prominenz wie Schlagerbarde Julio Iglesias ein dauerhaftes Quartier hat und derzeit auch zahlreiche Bundesligisten (u.a. Dortmund, Mainz, Nürnberg) die Grundlagen für die Rückrunde legen. „Ich kann nachvollziehen, dass manche Spieler die Sommer-Trainingslager nicht so lieben“, sagt der 25-Jährige, der in der Vorrunde jedes Spiel bis zum Abpfiff absolvierte. „Aber jetzt im Winter ist das etwas anderes. Zu Hause in Karlsruhe würde man jetzt nur die Plätze kaputtmachen.“

27 Spieler waren an Bord des Fliegers, der am Morgen am Baden-Airport gestartet war. In Karlsruhe blieben Standby-Profi Martin Stoll, sowie Valentino Vujinovic und Alexander Siebeck, die auf Vereinssuche sind. Mit Eric Jansen, Stephan Mensah, Malik Batmaz und Dominik Kother komplettieren dafür vier A-Jugendliche die Reisegruppe. Wie bereits gestern findet auch das heutige Training im „Marbella Football Center“ statt – gut 20 Busminuten vom Karlsruher Mannschaftshotel entfernt. Danach geht es zu einem näher gelegenen Trainingsplatz.

Uphoff und seine Mitspieler können sich dabei auf schweißtreibende Einheiten einstellen. Und das nicht nur dank Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Dass es „zur Sache gehen wird“, leitet der gebürtige Burghausener, der Weihnachten und Silvester in München verbracht hat, jedenfalls auch an der „ungewöhnlichen hohen Anzahl an Testspielen“ ab. „Und natürlich kann man vor der Rückrunde noch mal intensiv an den körperlichen Grundlagen arbeiten.“

Tatsächlich stehen allein in Spanien drei Tests – gegen den 1. FC Magdeburg, Feyenoord Rotterdam und den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur – auf dem Programm, ehe es eine Woche vor dem Rückrundenstart in Zwickau am 19. Januar zur Generalprobe kommt. Im heimischen Wildpark (Amateurstadion) geht es dann gegen den derzeitigen Tabellenführer der luxemburgischen ersten Liga, Jeunesse Esch. Bis dahin soll an den überschaubaren Schwächen, die Trainer Alois Schwartz während der Hinrunde registriert hat, gefeilt werden. Nur zwei Mannschaften (Osnabrück, Halle, Unterhaching) haben weniger Tore kassiert als die Badener, die als Tabellenzweiter derweil die viertbeste Offensive haben und vier Treffer (34) mehr erzielt haben als Tabellenführer Osnabrück.

Doch während Schwartz mit dem Defensivverhalten des Teams grundsätzlich zufrieden ist und nach anfänglichen Defiziten am Ende der Hinrunde auch die Trefferquote stimmte, hofft der Coach auf Lernerfolge im Konterspiel: „Wir wollen am Umschaltspiel arbeiten“, zitiert ihn die KSC-Homepage. Dazu gehört auch der Einsatz von Benjamin Uphoff.