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KSV-Spieler David Kinsombi (links) trifft auf seinen Ex-Club.  Deck
KSV-Spieler David Kinsombi (links) trifft auf seinen Ex-Club. Deck
11.01.2017

Karlsruher SC misst sich mit dem Top-Drittligisten 1.FC Magdeburg

Um in Estepona gegen den Karlsruher SC zu testen, nimmt der 1. FC Magdeburg, Tabellenzweiter der 3. Liga, eine Anreise von etwa 135 Kilometer auf sich.

Anders als der 15. der 2. Liga sind die Magdeburger nicht an der Costa del Sol im Trainingslager, sondern in Chiclana de la Frontera an der Atlantikküste. Zum Kräftemessen der beiden Teams kommt es am Donnerstag um 16 Uhr – eine Stunde später als ursprünglich geplant.

KSC-Mann David Kinsombi absolvierte zwischen Januar und Juni 2016 zwölf Pflichtspiele für die Magdeburger, an die er ausgeliehen war. Noch immer für das Team aus Sachsen-Anhalt spielt der 32-jährige Gerrit Müller, der von 2005 bis 2007 für den KSC II auf Torjagd ging. Zudem fungiert „Iron“ Maik Franz (2006 bis 2009 beim KSC) im Rahmen eines dualen Studiums „Sportmanagement“ als „Assistent der Geschäftsleitung“. Das bisher einzige Pflichtspiel zwischen den Clubs fand 2000/2001 im DFB-Pokal statt: In der dritten Runde zog der damals in der Regionalliga Süd spielende KSC beim damaligen Oberligisten Magdeburg mit 3:5 nach Verlängerung den Kürzeren.

Vor der Partie werden KSC-Präsident Ingo Wellenreuther und Vize Günter Pilarsky in Estepona erwartet. Kapitän und Torhüter Dirk Orlishausen (erkältet) und Erwin Hoffer, der das Bett zwar am Mittwoch schon verlassen konnte, aber noch geschwächt ist, sowie Manuel Torres (Oberschenkel) und die Rekonvaleszenten Gaetan Krebs und Enrico Valentini fehlen dem KSC definitiv. Für Martin Stoll (muskuläre Probleme) und den Pforzheimer Marin Sverko (nach Muskelfaserriss) käme ein Einsatz wohl zu früh.