nach oben
13.09.2017

Karlsruher SC müht sich im BFV-Pokal gegen Spvgg Neackarelz

Neckarelz. Mit Ach und Krach hat sich Fußball-Drittligist Karlsruher SC im BFV-Pokal-Achtelfinale durchgesetzt. Der KSC gewann am Mittwoch beim Verbandsligisten Spielvereinigung Neckarelz mit 2:1.

Als Schiedsrichter Stefan Faller zur Pause pfiff, brandete Applaus im Elzstadion auf: Mit dem Stand von 1:1 konnten die Anhänger der Neckarelzer gut leben. Karlsruhe hatte bis dahin kaum erkennen lassen, dass das Team bei einem drei Klassen niedriger angesiedelten Club spielte. Im Gegenteil: Nach vier Minuten hatte Arnold Luck fürs umjubelte 1:0 für Neckarelz gesorgt. Doch selbst nachdem Dominik Stroh-Engel nach schönem Zuspiel von Anton Fink ausgeglichen hatte (12.), blieben die Karlsruher Angriffsbemühungen fahrig und langsam. Halb-Chancen von Marc Lorenz (22.) und Florent Muslija (36.), die das Tor deutlich verfehlten, waren die besten KSC-Gelegenheiten im enttäuschenden ersten Durchgang.

Es brauchte eine Standardsituation und einen prächtigen 25-Meter-Schuss von Lorenz, um den KSC 2:1 in Führung zu bringen (65.). In dieser Phase merkte man dem Sechstligisten an, dass ihn das hohe Anfangstempo auf dem durchweichten Geläuf Substanz gekostet hatte. So kam es nicht zur Sensation. Vielleicht gelingt die im Viertelfinale dem FC Nöttingen. Der empfängt den KSC am 4. Oktober. Trainer Dubravko Kolinger meinte, dass ihn dieses Spiel derzeit aber noch wenig beschäftige.