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Karlsruher SC

Obwohl seine Mannschaft im siebten und letzten Testspiel die erste Niederlage hinnehmen musste, war Trainer Alois Schwartz mit der „Art und Weise“ des Auftritts zufrieden. Foto: dpa-Archiv
Obwohl seine Mannschaft im siebten und letzten Testspiel die erste Niederlage hinnehmen musste, war Trainer Alois Schwartz mit der „Art und Weise“ des Auftritts zufrieden. Foto: dpa-Archiv
22.07.2018

Karlsruher SC präsentiert sich beim 1:2 in Ingolstadt für den Ligastart gerüstet

Karlsruhe/Ingolstadt. Bevor es am Freitag in der 3. Liga wieder ernst wird für den Karlsruher SC, gönnte Cheftrainer Alois Schwartz seinen Schützlingen noch einmal eine eineinhalbtägige Verschnaufpause. Nach dem 1:2 (1:1) am Samstag im letzten Testspiel beim Zweitligisten FC Ingolstadt hatten die KSCler am Sonntag frei. Ab 15 Uhr am Montag ist dann alles auf den Punktspielstart am Freitag (19.00 Uhr/telekomsport.de) ausgerichtet.

Obwohl seine Mannschaft im siebten und letzten Testspiel die erste Niederlage hinnehmen musste, war Schwartz mit der „Art und Weise“ des Auftritts zufrieden. „Wir haben richtig gut Fußball gespielt und Chancen kreiert. Das 1:0 (23., Manuel Stiefler) war verdient.“ Allerdings leisteten sich die KSCler in der Vorwärtsbewegung zwei Ballverluste, die durch Dario Lezcano (26.) und Agyemang Diawusie (56.) umgehend und knallhart bestraft wurden. „Wir hatten aber noch gute Möglichkeiten, wenigstens unentschieden zu spielen“, bedauerte der KSC-Coach. Doch Marvin Pourié (61.), Martin Röser (88.) und Marc Lorenz (90.) ließen mehr oder weniger große Chancen ungenutzt.

Die Neuzugänge Justin Möbius (Hüfte) und Marin Sverko (Rücken) blieben verletzt zuhause und müssen über individuelle Rehabilitation erst einmal trainingsfähig werden. Bis beide spielfähig sind, wird es laut Schwartz noch dauern. Dominik Stroh-Engel schaffte es nicht, sich für das 20köpfige Aufgebot zu qualifizieren, das Schwartz für das Spiel bei den „Schanzern“ zusammenstellte. Der KSC-Trainer brachte folgende Spieler zum Einsatz: Uphoff – Thiede (88. Kircher), Gordon (81. Stoll), Pisot (46. Kobald), Roßbach – Stiefler (88. Hanek), Wanitzek, Choi (58. Röser) Muslija (68. Lorenz) – Sané (78. Camoglu), Pourié (70. Fink).

Wenn heute der Liga-Countdown gestartet wird, soll als Trainingsgast auch der vereinslose Österreicher Manuel Seidl (29/zuletzt beim österreichischen Bundesligisten SV Mattersburg) dabei sein, der die durch den Verlust von Marcel Mehlem (Royale Union Saint-Gilloise/ Belgien), Kai Bülow (Ligakonkurrent Hansa Rostock) und Andreas Hofmann (Vertragsauflösung) entstandene Lücke im defensiven Mittelfeld des KSC schließen könnte. Von den Spielern, mit denen Chefcoach Schwartz nicht mehr plant (Amamoo, Buchta, Karaahmet, Siebeck und Vujinovic) hat noch keiner einen neuen Verein gefunden.