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KSC-Trainer Marc-Patrick Meister vor dem Spiel seiner Karlsruher Elf gegen SV Wehen Wiesbaden auf eine Trotzreaktion seiner Spieler und einen Sieg gehofft. Die Badener siegten 2:1. Foto: dpa
KSC-Trainer Marc-Patrick Meister vor dem Spiel seiner Karlsruher Elf gegen SV Wehen Wiesbaden auf eine Trotzreaktion seiner Spieler und einen Sieg gehofft. Die Badener siegten 2:1. Foto: dpa
05.08.2017

Karlsruher SC rettet ersten Saisonsieg gegen SV Wehen Wiesbaden

Karlsruhe. Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC hat am vierten Spieltag der 3. Fußball-Liga den ersehnten ersten Sieg eingefahren. Die Badener gewannen am Samstag gegen den zuvor ungeschlagenen SV Wehen Wiesbaden mit 2:1 (0:1).

Alf Mintzel brachte die Hessen in der 44. Minute in Führung. Anton Fink riss den KSC zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff mit einem Volleyschuss aus 16 Metern zum 1:1 aus seiner Lethargie. Kai Bülow (83.) besorgte per Kopf den Siegtreffer für die Karlsruher, die das Spiel nach einer Gelb-Roten Karte gegen Marvin Wanitzek (89.) in Unterzahl beendeten.

So groß der Jubel nach dem 2:1-Führungstreffer auch war, die KSC-Fans schauten nervös auf die Uhr. Kam da noch einer der zuletzt typischen Abwehrfehler, der dem Gegner zum Tor verhalf und den KSC um die Früchte seiner Arbeit brachte? Nur kurz darauf hatte SV Wehen Wiesbaden die dicke Chance zum 2:2. Danach begann das große Zittern im Wildparkstadion, das mit einem heftigen und befreiendem Ausatmen endete. Der erste Sieg war eingefahren.

KSC-Coach Marc-Patrick Meister hatte mit seiner Prognose richtig gelegen. Vor dem Spiel hatte er gesagt: „Die Jungs werden mit Wut im Bauch und großem Kampfgeist in die Partie gehen. Ich bin optimistisch, dass wir erfolgreich sein werden.“ Gut für die Fans, gut fürs Team und wohl auch gut für Marc-Patrick Meister selbst. Bei einem Verein, der solch einen hohen Trainerverschleiß hat wie der KSC, zählt scheinbar nur der schnelle Erfolg.