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Die Karlsruher Anton Fink (links) und Marvin Pourie konnten gegen Feyenoord Rotterdam keine Stiche setzen.  Foto: dpa 

Karlsruher SC unterliegt im Test gegen Feyenoord Rotterdam mit 0:1

Karlsruhe/Rotterdam. Verloren zwar, aber ein gutes Spiel abgeliefert hat der Karlsruher SC bei seiner Generalprobe für den Punktspielauftakt am kommenden Sonntag in Wiesbaden. Um noch einmal gegen einen Erstligisten testen zu können, sind Cheftrainer Alois Schwartz und seine Schützlinge am Freitag nach Rotterdam gereist und haben dort am Samstag gegen Feyenoord 0:1 verloren.

Auf dem Trainingsgelände des niederländischen Erstligisten und unter Ausschluss der Öffentlichkeit fiel das entscheidende Tor für die Gastgeber schon in der zweiten Minute. Der KSC wehrte einen Freistoß schlecht ab und aus der Distanz traf Ridgeciano Haps unhaltbar für Benjamin Uphoff ins Karlsruher Tor.

„Wir haben in den ersten zehn Minuten keinen Ball gesehen“, fasste Sportdirektor Oliver Kreuzer die schwache Anfangsphase der Wildparkprofis zusammen. „Anschließend aber haben sich die Jungs gefangen und richtig gut Fußball gespielt.“

Während Feyenoord im restlichen Spielverlauf keine wirklich guten Tormöglichkeiten mehr verzeichnen konnte, weil die Badener, so Schwartz, „immer in der Ordnung waren“, beziehungsweise „sehr sicher verteidigt haben“ (Kreuzer), hatte der KSC aus dem Spiel heraus unter anderem durch Philipp Hofmann (12.) und Marvin Pourié (33. und 63.) gute Ausgleichschancen. Außerdem setzte Marvin Wanitzek einen Freistoß an den Rotterdamer Pfosten (16.).

„Insgesamt“, meinte Alois Schwartz, „waren wir dem 1:1 wesentlich näher als Feyenoord einem zweiten Treffer.“ Dass die Partie verloren ging, bezeichnete der KSC-Coach als „Wermuts-tropfen“ bei dem ansonsten gelungenen Ausflug und Auftritt in den Niederlanden. „Trotz der Niederlage: Ich bin froh, dass wir dieses Spiel machen konnten“, sagte Oliver Kreuzer nach dem Abpfiff.

Trainer Schwartz ließ in Holland schon ein bisschen durchblicken, wie seine Startelf in Wiesbaden aussehen könnte. „So richtig los“ mit dem Countdown zum ersten Pflichtspiel 2019/20 „geht es am Dienstag“, kündigte Schwartz an, der am Freitag unter anderem bekannt geben wird, wem er die Kapitänsbinde anvertraut.

In Rotterdam kamen folgende KSC-Spieler zum Einsatz: Uphoff – Thiede, Gordon (70. Kobald), Pisot, Roßbach (60. Carlson) – Grozurek (70. Sané), Fröde (70. Groiß), Wanitzek (70. Choi), Lorenz (70. Möbius) – Hofmann (60. Djuricin), Pourié (70. Fink).