760_0900_74760_fussball.jpg
Symbolbild 

Karlsruher SC will auch sein letztes Heimspiel im Jahr 2017 gewinnen

Karlsruhe. Der Karlsruher SC hat einen Lauf. In der 3. Liga sind die Fußballer aus dem Wildpark seit sechs Spielen ungeschlagen. Der Lauf soll bis zur Winterpause gehen. „Wir wollen noch dreimal Gas geben und neun Punkte einfahren“, formuliert Jungstar Florent Muslija vor dem Heimspiel gegen den VfR Aalen am Samstag (14 Uhr/SWR) die Zielsetzung für die letzten 270 Spielminuten im Jahr 2018. So hört sich fußballerisches Selbstbewusstsein an. Der KSC hat zuletzt viermal zu Null gewonnen.

Aber die größten Fehler werden bekanntlich im Erfolg gemacht. So warnt Oliver Kreuzer die Mannschaft vor dem Virus der Überheblichkeit. „Wer glaubt, nach unserem 2:0-Sieg in Paderborn kommt jetzt ja ´nur` der VfR Aalen in den Wildpark, macht einen Fehler“, warnt der Sportdirektor.

In der Dritten Liga sei jeder Gegner schwer zu spielen. Volle Konzentration sowie hundert Prozent Einsatz- und Leistungsbereitschaft fordert Kreuzer für die Partie gegen den Tabellenzehnten (23 Punkte), der nur drei Plätze und fünf Punkte besser steht als die Gastgeber.

Alois Schwartz weiß natürlich über die Aalener Stärken Bescheid („Das ist eine kompakte Mannschaft, die sehr schnell umschalten kann“), möchte sich aber gar nicht so intensiv mit dem Gegner befassen. „Wir müssen mehr auf uns schauen“, sagt der KSC-Coach. Wenn die Mannschaft ihre Art und Weise, Fußball zu spielen, auf die Wiese bekomme, habe man gute Chancen, auch das letzte Heimspiel im Jahr 2017 zu gewinnen.

Da bis auf Andreas Hofmann (Knorpelabsplitterung an der Kniescheibe) voraussichtlich alle Spieler fit sind, wird Schwartz auf seine zuletzt viermal erfolgreiche Startformation setzen.

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Camoglu (Muslija), Mehlem, Wanitzek, Muslija (Lorenz) – Fink – Schleusener.