nach oben
Nach dem jüngsten Sieg gegen Fortuna Köln, wollen die KSC-Spieler auch in Osnabrück als Gewinner vom Platz gehen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
Nach dem jüngsten Sieg gegen Fortuna Köln, wollen die KSC-Spieler auch in Osnabrück als Gewinner vom Platz gehen. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
13.02.2018

Karlsruher SC will im Nachholspiel gegen Osnabrück Serie ausbauen

Karlsruhe. Im zweiten von drei Spielen in acht Tagen ist der Fußball-Drittligist Karlsruher SC am Mittwoch (Anpfiff 19 Uhr) in Osnabrück zu Gast. Beim VfL wird das am 15. Dezember wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallene Spiel nachgeholt. Und für den KSC besteht heute die Möglichkeit, mit einem Sieg punktemäßig mit dem Tabellenvierten Hansa Rostock (43 Punkte) gleichzuziehen und somit bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz, den der SV Wehen Wiesbaden (44) belegt, heranzurücken.

Neuer Rasen verlegt

Inzwischen wurde im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück ein neuer Rasen verlegt, den die Hausherren am vergangenen Freitag mit einem 6:1-Heimsieg (Halbzeit 1:0) gegen den Chemnitzer FC sozusagen eingeweiht haben.

„Ich denke trotzdem“, sagte KSC-Kapitän David Pisot, der von 2012 bis 2016 in Osnabrück unter Vertrag stand, „dass wir in der Lage sind, beim VfL was mitzunehmen.“ Der Karlsruher Innenverteidiger verwies aber gleichzeitig auf die „fußballerischen Grundtugenden“, die dafür „gefragt“ sind und nannte dafür „Kampf und Leidenschaft.“

Denn gerade in Flutlichtspielen entwickelt sich im Osnabrücker Stadion eine Atmosphäre, der schon mancher Gegner zum Opfer gefallen ist. „Diese Stimmung müssen wir zu unseren Gunsten nutzen“, sagt KSC-Coach Alois Schwartz, der in seiner aktiven Zeit, wie er selbst sagte, „gerne“ an der Bremer Brücke gespielt hat. Seine Mannschaft habe mit dem Heimsieg gegen Fortuna Köln (1:0) am Samstag ihre Hausaufgaben gemacht und mit jetzt zwölf Spielen ohne Niederlage „eine gute Vorarbeit geleistet.“ Unter seiner Regie haben die Wildparkprofis in der Tabelle einiges an Boden gutgemacht und sind aktuell Fünfter. „Wir dürfen jetzt einfach nicht nachlassen“, fordert der Karlsruher Cheftrainer von seinen Schützlingen.

Mehlem-Einsatz fraglich

Schwartz bangt allerdings um die Einsatzfähigkeit von Marcel Mehlem. Der Kämpfer und Renner im Mittelfeld des KSC musste gegen Köln wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel in der 78. Minute ausgewechselt werden. Ob er in Osnabrück auflaufen kann, war gestern noch fraglich. Am Montag wurde Mehlem geschont. Sollte das Eigengewächs ausfallen, läuft aller Voraussicht nach Kai Bülow in der Karlsruher Startelf auf. Des Weiteren ist damit zu rechnen, dass Marco Thiede Marc Lorenz aus der Anfangsformation verdrängt. Lorenz musste gegen Fortuna nach einer schwachen ersten Halbzeit nach der Pause in der Kabine bleiben, und Thiede „machte seinen Job bisher immer gut, wenn er reinkam“, lobte Schwartz seinen „multifunktionalen“ Ersatzmann, der sowohl auf den Außenpositionen in der Abwehr, als auch im Mittelfeld einsetzbar ist. „Auch Burak Camoglu“, sagt der Karlsruher Cheftrainer, „trainiert ordentlich“ und sei im Rahmen dieser kräftezehrenden, englischen Woche durchaus eine Option.

Apropos Kräfte: Von Osnabrück fährt der KSC direkt weiter nach Halle, wo am Samstag (14 Uhr) das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm steht. „So können wir bessere regenerieren und einige Körner sparen“, sagte Schwartz.

Mögliche KSC-Aufstellung:

Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Muslija, Wanitzek, Mehlem (Bülow), Thiede (Lorenz) – Fink – Schleusener.