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Luke Wankmüller überzeugte beim Rennen im italienischen Lonato.  privat
Luke Wankmüller überzeugte beim Rennen im italienischen Lonato. privat
29.03.2017

Kart-Pilot Luke Wankmüller gibt gleich in der Senioren-Klasse mächtig Gas

Keltern-Ellmendingen. Frühlingshafte Temperaturen, strahlender Sonnenschein und ein international top besetztes Teilnehmerfeld. Alles war angerichtet für eine tolle Rennpremiere für Luke Wankmüller in der OK-Klasse. Der Senior-Rookie nutzte seine Chance und überzeugte bei der 28. Auflage der Tropheo Andrea Margutti auf dem South Garda Karting Circuit in Lonato.

Lange hatte Luke Wankmüller auf diesen Moment hingearbeitet. Am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit: Im italienischen Lonato debütierte der Kelterner bei den OK-Senioren und zeigte auf Anhieb seine Konkurrenzfähigkeit. In den Warm-Ups blieb der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport auf Anhieb unter den besten Piloten und wurde sogar starker Zwölfter.

„Das Feld war schon da extrem eng zusammen“, gab Wankmüller zum Bedenken. „Nur, weil ich ein Zehntel langsamer im Zeittraining war, habe ich an Boden verloren.“ Am Ende lag Wankmüller auf Platz 20. „Da zeigt sich dann schon die internationale Härte. Es war aber gut, diese Erfahrung gemacht zu haben und mich nächstes Mal besser darauf einzustellen.“

Für die Heats nahm sich Wankmüller dann noch einmal so richtig etwas vor. Das Problem: sein Kart machte bei diesem Vorhaben nicht mit. „Es ist einfach nicht angesprungen und so musste ich im Prefinale von ganz hinten starten“, klagte Wankmüller. Nichtsdestotrotz raste er weiter mit Vollgas um die Kurven und lieferte eine starke Aufholjagd ab. Vom Ende des Feldes fuhr er an der starken internationalen Konkurrenz vorbei und landete auf dem starken zwölften Platz – ein super Ergebnis.

Im Finale zeigte der Solgat Motorsport-Pilot erneut sein Talent, fiel nach einer Kollision aber an das Ende des Feldes. Von da aus fuhr er immerhin noch auf die 20. Position: „Ich habe mich sehr über meine Leistung bei meiner Premiere gefreut. Es war mir wichtig, viel für die Zukunft mitzunehmen, um aus meinen Fehlern zu lernen. Ich bin sehr zuversichtlich.“ Am 5. Mai startet für Luke die Saison der deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing. In Deutschlands höchster Rennserie will Luke für Furore sorgen. Der Anfang dafür ist mit seiner Leistung bereits gemacht.