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Erneut ging der FC Nöttingen mit Kapitän Timo Brenner (rechts) als Verlierer vom Platz. Für den FCN war aber mehr drin. Foto: Eibner
Erneut ging der FC Nöttingen mit Kapitän Timo Brenner (rechts) als Verlierer vom Platz. Für den FCN war aber mehr drin. Foto: Eibner
24.02.2017

Kein Lohn für engagierte Leistung des FC Nöttingen beim VfB II

Da war mehr drin für den FC Nöttingen. Das Regionalliga-Schlusslicht verlor am Freitagabend das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II mit 0:2 (0:1). Die Tore für die VfB-Fohlen erzielten Nicolas Sessa (30.) und Adrian Morina (81.). Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit steigerte sich Nöttingen in der zweiten Hälfte, war aber vor dem gegnerischen Tor nicht entschlossen genug, sonst wäre der Ausgleich möglich gewesen. Nach einem unglücklichen Gegentor per Freistoß in der 81. Minute war die Partie im Robert-Schlienz-Stadion dann doch gelaufen.

Stuttgart, dessen neuer Trainer Andreas Hinkel Heimpremiere hatte, landete damit den vierten Sieg in Serie und feierte einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Für den FC Nöttingen hingegen wird die Situation im Tabellenkeller immer aussichtsloser. Trainer Dubravko Kolinger war trotzdem nicht unzufrieden: „Die Jungs haben aufopferungsvoll gekämpft uns sich nie hängen lassen. Darauf kann man aufbauen. Vor allem die zweite Halbzeit war richtig gut.“

Beim FC Nöttingen saßen Torhüter Bünyamin Karagöz, Eray Gür, Reinhard Schenker und Leutrim Neziraj, die beim 1:3 gegen Offenbach begonnen hatten, diesmal auf der Bank. Stammkeeper Robin Kraski war nach langer Verletzungspause wieder dabei. Auch Niklas Hecht-Zirpel, Colin Bitzer und Claudio Bellanave erhielten von Beginn an das Vertrauen von Dubravko Kolinger. Im Angriff spielte Mattia Maggio den Alleinunterhalter.

Unter den Augen von Präsident Wolfgang Dietrich und Sportvorstand Jan Schindelmeiser vom VfB Stuttgart brauchten die Gäste eine Weile, um ins Spiel zu finden. Stuttgart war zunächst besser und lauffreudiger. „Das Spiel war enorm laufintensiv. Stuttgart hat uns hier alles abverlangt“, meinte der Nöttinger Niklas Hecht-Zirpel nach der Partie. Etwas glücklich gingen die jungen Stuttgarter in Führung, als Nicolas Sessa nach einer Unachtsamkeit in Nöttingens Deckung den Ball an Kraski vorbeischob (30.).

Nach dem Seitenwechsel war der FCN dann auf Augenhöhe mit dem Gegner, phasenweise sogar die bessere Mannschaft. In der 53. Minute eine strittige Szene, als FCN-Kapitän Timo Brenner im gegnerischen Strafraum zu Fall kam, die Pfeife von Schiri Timo Klein aber stumm blieb. Nöttingen blieb dran, der VfB agierte zu passiv und hatte am Ende Glück, dass ein Freistoß von Tobias Rathgeb von Adrian Morina zum 2:0 ins Tor verlängert wurde.