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27.02.2009

Kein Sozialversicherungsbetrug: Freispruch für frühere FCP-Chefs

Einen glatten Freispruch hat es am Freitag auch in der zweiten Instanz für vier ehemalige Präsidiumsmitglieder des Fußballvereins 1. FC Pforzheim gegeben. Auch das Landgericht Karlsruhe sprach die Angeklagten vom Vorwurf frei, Sozialversicherungsbeiträge für die Fußballer des Oberligavereins in den Jahren 2000 und 2001 hinterzogen zu haben.

 Der Verein hatte in dieser Zeit seine Spieler als sogenannte Freie Mitarbeiter beschäftigt. Nach Meinung des Gerichts hätten zwar Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden müssen, den Angeklagten sei aber kein Vorsatz nachzuweisen. Schließlich hätten sie sich für ihren Standpunkt fachkundigen Rat eingeholt und auf einige vorliegende Gerichtsurteile, die ihre Rechtsauffassung bestätigten, vertrauen dürfen.