nach oben
Haben viel zu tun: Die CfR-Vorstände Wolfgang Fischer, Torsten Heinemann und Markus Geiser (von links).   Koller, PZ-Archiv
Haben viel zu tun: Die CfR-Vorstände Wolfgang Fischer, Torsten Heinemann und Markus Geiser (von links). Koller, PZ-Archiv
01.03.2018

Kein Spiel, aber viel Arbeit beim Oberligisten 1. CfR Pforzheim

Tatenlos müssen Spieler und Trainer beim Fußball-Oberligisten 1. CfR Pforzheim mit ansehen, wie die Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg Punkte sammelt. Nach dem Heimspiel gegen den SGV Freiberg am vergangenen Samstag fällt an diesem Wochenende auch das Auswärtsspiel bei der TSG Balingen aus. Weil auch das Rückrunden-Heimspiel gegen den FC Villingen ausgefallen ist, ist der CfR aktuell mit drei Spielen im Hintertreffen.

Da wartet im März und April ein strammes Programm mit vielen Englischen Wochen auf das Team von Trainer Gökhan Gökce. Zumal am Dienstag, 3. April, auch noch das BFV-Pokal-Halbfinale gegen den FC Español Karlsruhe ansteht.

Bitter für die CfR-Kicker ist, dass der bisher einzige ernsthafte Leistungstest im Jahr 2018 mit 0:5 beim SV Oberachern gründlich daneben ging. „Das war eine grausame Klatsche“, sagt Sportvorstand Torsten Heinemann, fordert aber: „Wir müssen diese bisher kuriose Saison vernünftig abschließen. Dafür müssen wir dringend Punkte holen. Wir müssen da unten raus.“

Während der Punktspielbetrieb ruht, tut sich im Umfeld des CfR umso mehr. Der Umbau im Stadion Brötzinger Tal schreitet ausnahmsweise einmal zügig voran. Der Abriss der alten Tribüne ist mittlerweile abgeschlossen. Bald kann das Funktionsgebäude erstellt werden. Spieler und Betreuer sind mit dem Container-Provisorium, das Duschen und Umkleiden vorübergehend ersetzt, zufrieden. „Das ist eine absolute Verbesserung im Vergleich zu den Bedingungen unter der alten Tribüne“, unterstreicht Torsten Heinemann.

Ganz nebenbei plant die CfR-Führung die neue Saison im dann hoffentlich neuen Stadion. „Die Kaderplanung ist in vollem Gange. Die Spieler haben jetzt die Möglichkeit, sich zu präsentieren“, erklärt Heinemann. In der Trainerfrage bleibt es dabei, dass Gökhan Gökce eine Chance hat. Sollte sich die Mannschaft unter ihm positiv entwickeln, darf er weitermachen.

Das Ziel Regionalliga wolle man in der kommenden Saison nicht als Ziel postulieren. „Nach einer Saison, wie wir sie gerade erleben, möchte ich das Wort Regionalliga nicht mal annähernd in den Mund nehmen“, ist Heinemann hier sehr zurückhaltend.

Neue Sponsoren

In Sachen Sponsoring ist er hingegen sehr offensiv. „Wir haben mittlerweile durch Sponsoring rund 450 000 Euro Einnahmen pro Jahr“, sagt er stolz. Inzwischen schöpfe der Verein aus einem Pool von rund 80 Sponsoren. Neu hinzugekommen ist gerade die Firma Polyrack aus Straubenhardt, die vor allem durch ihr Sponsoring für die Kunstturner der KTV Straubenhardt bekannt ist. Neue Sponsoren des CfR sind ferner die Pforzheimer Firmen Kramski GmbH, Modehaus Jung, Mensch Maier Catering, Bihler (Dach, Wand, Kamin) und das Ingenieurbüro Struck-Vatterott.