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Alois Schwartz. Foto: dpa-Archiv
Alois Schwartz. Foto: dpa-Archiv
05.04.2019

Keine Ausrutscher mehr: Was Trainer Alois Schwartz vom Karlsruher SC gegen Unterhaching erwartet

Karlsruhe. Nach der 0:2-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden und dem Verlust von Tabellenplatz zwei hat es der Fußball-Drittligist Karlsruher SC nicht mehr selbst in der Hand, direkt aufzusteigen. Um einerseits nicht noch durch den Tabellenvierten Hallescher FC unter Druck zu geraten, und andererseits der drohenden Relegation gegen den Drittletzten der 2. Liga vielleicht doch noch entgehen zu können, darf sich die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz im Endspurt dieser Saison keine(n) Ausrutscher mehr erlauben.

„Es sind immer noch 21 Punkte zu vergeben“, sagt der Karlsruher Cheftrainer vor dem Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching am heutigen Samstag (14 Uhr/SWR) und räumt unumwunden ein: „Da sind wir in der Pflicht!“ Egal wie, ohne Wenn und Aber – gegen die Münchner Vorstädter muss ein Heimsieg her.

Allerdings haben die Wildparkprofis zuletzt zuhause geschwächelt – bedenklich sogar. Dem 2:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Osnabrück folgte eine peinliche 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten VfR Aalen, und gegen Hansa Rostock kamen die Gastgeber nicht über ein 1:1 hinaus. „Das, was wir gegen Osnabrück gezeigt haben“, sagt Schwartz, daran müsse sich seine Mannschaft messen lassen und endlich wieder anknüpfen.

„Wir sollten nicht so viel reden“, meint Stürmer Anton Fink, „sondern auf dem Platz zeigen, dass wir die drei Punkte hierbehalten wollen – und zwar 90 Minuten lang, nicht nur 45, wie in Wiesbaden.“ Der beste Torjäger der 3. Liga aller Zeiten (133 Treffer in 317 Spielen) weiß sehr genau, dass er selbst auch in der Pflicht steht. Die genialen Momente, die ihn als Vorbereiter oder Vollstrecker auszeichnen, sind seltener geworden.

Unterhaching könnte ein idealer Aufbaugegner für die alles andere als konstanten KSCler sein, die in der „Nach-der-Winterpause-Tabelle“ nur Platz neun belegen. Denn die Spielvereinigung ist seit sechs Spielen sieglos und ohne Torerfolg und muss seit drei Spielen ohne Torjäger Stephan Hain (verletzt) auskommen. An Stelle des Gelb-gesperrten Innenverteidigers Daniel Gordon wird Christoph Kobald neben Kapitän David Pisot im Abwehrzentrum spielen. Wer dann Kobalds Part im defensiven Mittelfeld übernimmt, „daran tüfteln wir noch“, so Schwarzt. Die Lösung könnte Manuel Stiefler heißen.

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Kobald, Pisot, Roßbach – Camoglu, Stiefler, Wanitzek, Lorenz – Fink – Pourié.