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Der Einsatz von Ersel Dindar (rechts) in Lauda ist fraglich.  Ripberger
Der Einsatz von Ersel Dindar (rechts) in Lauda ist fraglich. Ripberger
12.11.2015

Keine guten Voraussetzungen für die Kickers vor dem schweren Spiel beim FV Lauda

Nach dem hart erkämpften 1:1 gegen Reichenbach – der sich anfühlte wie ein Sieg – bekamen die Hoffnungen auf Besserung beim Tabellenletzten Kickers Pforzheim in dieser Woche gleich wieder einen Dämpfer. Die eh schon lange Ausfallliste des Fußball-Verbandsligisten verlängerte sich, so dass Trainer Gökhan Gökce nicht ganz so optimistisch zum Auswärtsspiel nach Lauda (Samstag, 14.30 Uhr) anreist.

„Wenn wir komplett wären, dann könnten wir dort was reißen“, glaubt er, „aber so, wird es natürlich ganz schwer.“

Viele Verletzte

Patrick Bingert ist rot-gesperrt (Dauer noch offen), Torhüter Patrick Salscheider am Knie verletzt, die Einsätze von Ersel Dindar (Muskelverletzung), Gonas Panneerselvam (beruflich eingespannt), Beytullah Yüksel (Leistenprobleme) mehr als fraglich. Hinzu kam, dass Pietro Leuzzi diese Woche im Training eine allergische Reaktion erlitt und sofort in die Klinik musste. Dort wurde er laut Gökce mit einem Gegenmittel behandelt, so dass sich sein Körper nach rund drei Stunden wieder erholt hatte. Ob der Abwehrspieler morgen aber auf dem Platz stehen kann, ist ebenfalls noch offen. Die Voraussetzungen auf die Partie in Lauda sind somit alles andere als optimal. „Wir werden aber wieder alles raushauen“, verspricht Gökce.

Meister mit 86 Punkten

Dass Lauda als Aufsteiger ganz vorne mitmischt (3. Platz, ein Punkt hinter Walldorf II und ASV Durlach), überrascht den Pforzheimer Coach nicht. „Lauda ist letzte Saison mit 86 Punkten Meister in der Landesliga geworden.

Die Mannschaft hat den Lauf mitgenommen, stellt mit elf Gegentoren die beste Abwehr der Liga – sie ist einfach eingespielt.“

Besonders aufpassen muss die Fünfer-Abwehrkette der Kickers auf Chris Moschüring, der mit zehn Treffern zweitbester Angreifer der Verbandsliga ist.