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In Bedrängnis werden die Kickers mit Spielführer Devin Cillidag (in Rot) auch am Sonntag bei Amicitia Viernheim wieder kommen.  PZ.-Archiv, becker
In Bedrängnis werden die Kickers mit Spielführer Devin Cillidag (in Rot) auch am Sonntag bei Amicitia Viernheim wieder kommen. PZ.-Archiv, becker
29.10.2015

Kickers bei den heimstarken Viernheimern voll gefordert

Pforzheim. Die Kickers sehen rot, wenn sie im Internet auf fupa.net ihre Spielergebnisse in dieser Saison anschauen. Rot steht für Niederlage und davon kassierten die Pforzheimer schon zehn an der Zahl. Nur einmal schimmert es in der Auflistung grün – das war der 1:0-Heimsieg am 5. September gegen Frankonia Höpfingen.

Am Sonntag steht nun der zwölfte Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nordbaden auf dem Programm und der SV Kickers Pforzheim muss zum Tabellensechsten TSV Amicitia Viernheim. Wohl nur die kühnsten Optimisten rechnen mit etwas Zählbarem für das Schlusslicht, so dass nach diesem Wochenende sich erneut die Farbe Rot in die Ergebnisleiste der Kickers einreihen wird.

Die Viernheimer gehören zu den Topteams der Liga. Ihr Saisonziel vor der Runde lautete „Platz 1 bis 3“. Bislang zeigte die Amicitia nur auswärts Schwächen (1 Remis, vier Niederlagen), daheim ist sie dagegen bockstark, in sechs Spielen gab’s für das Team von Trainer Norbert Muris sechs Siege, der siebte Erfolg soll nun gegen die Kickers her. „Es wird schwer, aber wir werden unser Bestes geben“, sagt Kickers-Coach Gökhan Gökce. Mut macht ihm die jüngste 0:1-Niederlage gegen Schwetzingen. „Dass es so knapp wird, hätte vorher auch niemand gedacht“, sagt er. Da Stammkeeper Patrik Saalscheider noch ein Spiel gesperrt ist, wird vermutlich wieder Carsten Heers von der „Zweiten“ im Tor stehen. Als Alternative käme der Schlussmann von den A-Junioren in Betracht. Egal, wer im Kasten steht, er wird am Sonntag über sich hinauswachsen müssen.