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Startschuss beim Gaißeschenner-Halbmarathon; vorne rechts der Vorjahressieger Jens Santruschek. Foto: Faulhaber, PZ-Archiv
Startschuss beim Gaißeschenner-Halbmarathon; vorne rechts der Vorjahressieger Jens Santruschek. Foto: Faulhaber, PZ-Archiv
06.06.2017

Kieselbronner Halbmarathon: Gaißeschenner in den Startlöchern

Kieselbronn. Zum 15. Mal geht am Samstag, 10. Juni, der Internationale Gaißeschenner-Halbmarathon in Kieselbronn über die Bühne. Eingebettet in die Veranstaltung des TV Kieselbronn sind wie immer ein Zehn-Kilometer-Lauf, Schüler-, Bambiniläufe und Nordic Walking. Los geht es um 17.30 Uhr mit den Schülern. Start des Halbmarathons ist um 18.30 Uhr. Neben dem Halbmarathon in Straubenhardt ist Kieselbronn in der Region der einzige Wettbewerb über diese Distanz (21,1 Kilometer).

Wie alle Veranstalter von Volksläufen registriert Chef-Organisator Bernd Elfner vom TV Kieselbronn rückläufige Teilnehmerzahlen. „Der große Laufboom von vor 15 Jahren ist vorbei“, stellt er fest. Das gilt für alle vergleichbaren Veranstaltungen in der Region und darüber hinaus. Angesagt sind vielmehr große Stadtläufe wie die Marathons in Berlin, Köln oder München, aber auch in Karlsruhe oder Stuttgart, obwohl dort die Startgelder recht hoch sind.

Grundsätzlich ist es so, dass Menschen weniger den Anschluss an Sportvereine suchen, wie viele Untersuchungen zeigen. Auch die preisgekrönte PZ-Serie „Brennpunkt Sportverein“ hat diesen Trend aufgezeigt. Gelaufen wird weiter, aber eher individuell. Bernd Elfner wird nicht müde, die Vorzüge des Laufens im Verein hervorzuheben. „Gerade Anfänger sollten unter Anleitung laufen. Außerdem ist ein fester Termin zum Laufen immer eine besondere Motivation“, betont Elfner.

2016 waren in Kieselbronn insgesamt 275 Läuferinnen und Läufer am Start – Minusrekord. Rekordbeteiligung gab es 2011 mit 456 Teilnehmern. Bernd Elfner lässt sich nicht entmutigen, rührt fleißig die Werbetrommel und hofft, den Negativlauf zu stoppen.

Titelverteidiger auf der Halbmarathon-Strecke ist Jens Santruschek vom Team Kinostar Bretten, der 2016 überlegen gewann. Man darf gespannt sein, ob Markus Nippa vom TV 34 Pforzheim nach überstandener Verletzung für den Lauf in Kieselbronn meldet. Mit dem Sieg beim EnBW-Lauf in Illingen hatte Nippa am 30. April ein gutes Comeback geliefert. Zu den Läufern, die ganz vorne dabei sein können, zählt auch Daniel Wilser vom heimischen TV Kieselbronn, der den Halbmarathon 2010 und 2011 schon zweimal gewonnen hat. Vorjahressiegerin Carmen Keppler (SV Oberkollbach) hat bei den Frauen auch schon wieder gemeldet.

Der Gaißeschenner-Halbmarathon ist der dritte Lauf der Laufserie um den Cup der Sparkasse Pforzheim Calw. Die Serie umfasst sechs Läufe. Wer in die Wertung kommen will, muss an mindestens drei Rennen teilgenommen haben. Weiter geht es am Sonntag, 25. Juni, mit dem SWP-Citylauf in Pforzheim. Die diesjährige Siegerehrung der Laufserie findet übrigens auch in Kieselbronn statt – am 14. Oktober im Rahmen eines Gastspieles von Dieter Baumann. Der Olympiasieger wird ab 19.30 Uhr sein Comedy-Programm „Die Götter und Olympia“ aufführen. Die Geehrten der Laufserie haben freien Eintritt. Karten (Eintritt zehn Euro) gibt es bei der Postagentur Elektro Gloß in der Hauptstraße 40 in Kieselbronn sowie im Kartenbüro der Schmuckwelten in Pforzheim.

Anmeldung und Infos unter www.tv-kieselbronn.de oder per Mail an bernd.elfner@tv-kieselbronn.de