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Erfolgreich: Katja Stöhrer. Foto: Privat
Erfolgreich: Katja Stöhrer. Foto: Privat
Timo Hufnagel siegte souverän. Foto: Privat
Timo Hufnagel siegte souverän. Foto: Privat
27.07.2018

Kieselbronner Ringtennisspieler bei Süddeutschen gut in Form

Kieselbronn. Bei traumhaftem Wetter fanden im Heinloch in Kieselbronn die süddeutschen Meisterschaften im Ringtennis statt. Besonders die Gastgeber des TV Kieselbronn zeigten sich gut für die deutschen Meisterschaften von 7. bis 9. September in Karben (Hessen) gerüstet. Hier eine kleine Auswahl aus der Vielzahl der Wettbewerbe.

Im Herreneinzel der Meisterklasse wollte Timo Hufnagel seine gute Form der badischen Meisterschaften bestätigen. In der Gruppenphase konnte sich der für TV Kieselbronn startende Nationalspieler schadlos halten. Im Halbfinale gegen Freitag (Groß-Karben) zeigte Hufnagel eine routinierte Leistung. Beim anschließenden Endspiel gegen Alexej Ermak (Neubiberg), der sich zuvor überraschend gegen Weltmeister Fabian Ziegler (ESG Karlsruhe) durchgesetzt hatte, zeigte Hufnagel keine Nerven und sicherte sich mit 40:25 souverän den Titel. Hoffentlich ein gutes Omen für die am 5. August in Minsk (Weißrussland) beginnende Ringtennis-Weltmeisterschaft.

In der Königsklasse, der Meisterklasse, gingen im Mixed Britt Abrecht/Timo Hufnagel an den Start. In der Gruppenphase und der Zwischenrunde hielten sich die Kieselbronner schadlos und auch das Semifinale gegen Ermak/Lembke (Neubiberg) war schnell entschieden. Im Finale gegen Mayer/Ziegler (ESG Karlsruhe) setzten sich die Lokalmatadore schnell ab und verteidigten diesen Vorsprung bis zum Schluss.

Das Einzel der Schülerklasse ging mit Quentin Reichel ein Toptalent an den Start. Souverän absolvierte der 12-Jährige die Gruppenphase und zog ohne größere Probleme ins Endspiel gegen Grunenberg (Groß-Karben) ein. In einem hochklassigen Endspiel musste sich Reichel knapp mit 30:32 geschlagen geben.

Auch die Einzel der männlichen Jugendklasse wurden vom Ausrichter dominiert. Alle Medaillen blieben in Kieselbronn. Till Märtens gewann das Endspiel gegen Maurice Binder und Sören Schwabbauer setzte sich gegen Dömel (Diedenbergen) im Spiel um Bronze durch.

Ebenfalls ganz stark zeigte sich bei der weiblichen Jugend Kaja Stöhrer, die ohne viel Federlesen ins Endspiel vorstieß und dort nach zweimaliger Verlängerung knapp Stegert (Roßdorf) den Vortritt lassen musste.

Traditionell beschließen die klassischen Doppel die Ringtennis-Meisterschaften. Auch im klassischen Doppel der Meisterklasse konnte Timo Hufnagel zusammen mit Jugendspieler Kilian Reichel überraschen. Erneut waren nur Herzog/Ziegler (ESG Karlsruhe) nicht zu überwinden, was für das kurzfristig durch den Ausfall von Till Mezger zusammengestellte Doppel einen großen Erfolg darstellt.